„Vergiss-Mein-Nicht“

Friedrichsthal macht mit der Pflanz-Aktion auf Demenzerkrankungen aufmerksam

FRIEDRICHSTHAL Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie sowie die Landesfachstelle Demenz Saarland veranstalten im März eine saarlandweite Pflanzaktion „Vergiss-Mein-nicht“ im Rahmen des Jahres der Demenz 2019. Das Jahr der Demenz steht unter dem Motto „Demenz geht uns alle an!“.

In Deutschland sind heute rund 1,7 Millionen Menschen von der Krankheit Demenz betroffen. Die Menschen werden dank positiver Lebensumstände, guter ärztlicher Betreuung und der entsprechenden Pflege immer älter. Und so treten auch Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer häufiger auf. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren – verstärkt 2019, das zum „Jahr der Demenz“ ausgerufen wurde. In dem die Vergissmeinnicht an öffentlichen Orten eingepflanzt werden, soll gezeigt werden, dass sich die Kommunen für ein demenzfreundliches Saarland engagieren.

Die Pflanzen wurden gesponsert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Frauen, das die Kampagne „Demenz geht uns alle an!“ ins Leben gerufen hat. Vergissmeinnicht stehen in der Symbolik der Blumensprache für Treue, Liebe, Verbundenheit und natürlich für den Wunsch, nicht vergessen zu werden. Durch die Pflanzung an öffentlichen Plätzen soll ein Zeichen gesetzt werden. Erreichen will man damit, dass den Pflegekräften, pflegenden Angehörigen und natürlich an erster Stelle den Betroffenen mit dem nötigen Verständnis und Respekt für ihre besondere Situation begegnet werde.

Auch in der Stadt Friedrichsthal hat man mit der Pflanzaktion ein Zeichen für die Unterstützung von Menschen mit Demenz gesetzt. Die Pflanzung übernahmen die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes, Bürgermeister Rolf Schultheis und Astrid Wagner, die neue Leiterin des Fachbereiches Bauen und Umwelt sowie ihre Stellvertreterin, Birgit Kania, übergaben bei einem Fototermin das neu gestaltete Beet beim Rathausvorplatz.

Für Bürgermeister Schultheis, der diese Aktion gerne unterstützte, ist damit ein Zeichen dafür gesetzt worden, dass alle Menschen zur Gemeinschaft in unserer Stadt dazugehören. red./jb

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