Verführt Publikum zum Perspektivwechsel

Hagen Rether kommt mit dem Programm „Liebe“ in die Stadthalle Merzig

MERZIG „Wir können die Welt nicht retten? Ja, wer denn sonst?“ Es ist kein klassisches Kabarett, was Hagen Rether am Sonntag, 23. September, seinem Publikum serviert, sondern eher ein assoziatives Spiel, ein Mitdenkangebot.

Ab 20 Uhr steht der Abend wieder unter dem altbewährten Programmtitel „Liebe“, in dem aktuelle Inhalte zur Sprache kommen.

Hagen Rether spricht beiläufig Wahrheiten aus

Der klassische Aufklärer Hagen Rether öffnet die Augen für Hintergründe und Zusammenhänge und spricht beiläufig Wahrheiten aus, die den Zuschauer mit der Erkenntnis zurück lassen, dass auch er Teil des großen Spiels ist, in dem wir alle leben.

Karten gibt es in allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen, im Ticket-Büro der Villa Fuchs in der Stadthalle Merzig und unter Tel. (06861) 93670. Ebenso online unter www.villa-fuchs.de.

Der Abend ist eine Veranstaltung des Kreiskulturzentrums Villa Fuchs in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Merzig.

Hagen Rether – geboren in Bukarest, aufgewachsen in Freiburg, heute in Essen lebend – hat das Kabarett am und mit dem Klavier neu erfunden. Leise plaudernd fordert er seinem Publikum in einzigartiger Weise mit blitzschnellen Themenwechseln höchste Aufmerksamkeit und Konzentration ab.

Keine Rücksichtnahme auf politische Korrektheit

Ohne falsche Rücksichtnahme auf politische Korrektheit stellt er unter dem immer gleichen Programmtitel „Liebe“ in einem sich ständig verändernden Programm die komplizierter werdende Welt und bisweilen auch sich selbst in Frage. Er gibt sanft, aber eindringlich, den Wolf im Schafspelz und entlarvt mit bitterbösen Beispielen die allseits vorhandene Scheinheiligkeit und Doppelmoral.

Die Verantwortung tragen nicht allein „die da oben“

Der Kabarettist verweigert die Verengung komplexer Zusammenhänge und gesellschaftlicher wie politischer Absurditäten auf bloße Pointen. Auch das Schlachten von Sündenböcken und das satirische Verfeuern der üblichen medialen Strohmänner sind seine Sache nicht, denn die Verantwortung tragen schließlich nicht allein „die da oben“.

In aller Ausführlichkeit verknüpft Rether Aktuelles mit Vergessenem, Nahes mit Fernem, stellt infrage, bestreitet, zweifelt.red./ti

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