Verdienstkreuz am Bande

Herausragendes Wirken von Hans Peter Kleber aus Wadgassen gewürdigt

WADGASSEN Hans Peter Kleber aus Wadgassen ist mit dem Verdienstkreuz am Bande geehrt worden. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger überreichte im Haus der Wirtschaftsförderung die Ordensinsignien an den vielfach engagierten Gewerkschafter.

Kleber habe sich über viele Jahrzehnte in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen engagiert, erläuterte Ministerin Rehlinger: „Es ging ihm stets um das Wohl und die Gesundheit seiner Mitmenschen. Ich halte Hans Peter Kleber in seinem beruflichen wie auch privaten Engagement der Auszeichnung durch den Bundespräsidenten für uneingeschränkt würdig“.

Kleber gehörte über 20 Jahre lang zum Betriebsrat des Steinkohlekraftwerks Weiher. Dort setzte er sich insbesondere für die Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit ein. In der Belegschaft genoss er ein so großes Vertrauen, dass er zum Vorsitzenden der Vertrauensleute seines Betriebes gewählt wurde.

Sein gesellschaftliches Engagement geht auch heute noch weit über seinen Arbeitsplatz hinaus. Ob als ehrenamtlicher Richter am Sozial- und Arbeitsgericht, als Schöffe am Landgericht oder als Knappschaftsältester, Bildungsobmann, Jugendleiter und stellvertretender Vorsitzender im Ortskartell Neunkirchen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

Auch sein Einsatz in der Rumänienhilfe verdeutlicht sein soziales Verantwortungsbewusstsein. Weitere Akzente setzt Hans Peter Kleber in der Seniorenarbeit beim DGB-Ortsverband Wadgassen und der Gewerkschaft IGBCE. Dort leistet er älteren Mitbürgern Hilfestellung bei der Beantragung sozialer Leistungen.

In der Feierstunde hervorgehoben wurde zudem Klebers Einsatz für an Krebs erkrankte Menschen.

Als stellvertretender Vorsitzender der Saarländischen Krebsliga setzt er seinen Dienst an der Gesellschaft unermüdlich fort. Für seine Verdienste wurde ihm 2010 bereits die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Nun erfolgte die Auszeichnung mit einer höheren Stufe des Verdienstordens.

„Solange ich lebe, möchte ich mich weiterhin um die größeren und kleineren Probleme der Menschen kümmern, die mir am Herzen liegen. Manchmal reicht schon ein offenes Ohr oder ein guter Rat. Ich bin sehr dankbar, dass ich meine ehrenamtlichen Tätigkeiten ausüben durfte und noch weiter ausüben darf“, bedankte sich Kleber. red./am

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