Uwe Bourgeois folgt auf Stephan Eisenbart

Planmäßiger Wechsel in der Vorstandsetage der Kreissparkasse Saarlouis

SAARLOUIS Uwe Bourgeois, Direktor des Gewerbekundengeschäfts der KSK, wird zum 1. Juli in den Vorstand der Sparkasse berufen. Er folgt auf Stephan Eisenbart, der zu diesem Datum - genau einen Tag nach seinem 65. Geburtstag - in den wohlverdienten Ruhestand tritt. Sparkassen-Verwaltungsrat und Kreistag als verantwortliche Gremien hatten bereits im vergangenen Jahr frühzeitig über die Nachfolge entschieden.

Der Saarlouiser Uwe Bourgeois (35), Master of Business Administration, begann 2004 seine Karriere mit der Ausbildung bei der KSK. Seit seinem Studium an der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe in Bonn, das er als bester Absolvent deutschlandweit abschloss, war er zunächst im Firmenkundenbereich tätig und leitete zuletzt das Gewerbekundenressort Als Vorstandsmitglied wird er das Firmen- und Gewerbekundengeschäft verantworten.

In 44 Berufsjahren bei der KSK viel bewegt

Stephan Eisenbart war 44 Jahr lang bei der Kreissparkasse aktiv, davon rund 14 Jahre im Vorstand. Gerade in den letzten Jahren hat er viele Maßnahmen zur Optimierung der Beratungs- und Betreuung im gewerblichen Segment initiiert und noch stärker an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet. Deren Anliegen sowie Kreditentscheidungen konnten somit noch schneller bearbeitet werden, was letztlich zu einer weiteren Ausweitung des Firmen- und Gewerbekundengeschäfts beitrug.

Eisenbart hatte seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der KSK im August 1976 begonnen. Nach Stationen im Geschäftsstellen- und Kreditbereich wechselte er in die Organisation, die er ab 1989 leitete. 1992 übernahm er als Abteilungsdirektor die internen Dienstleistungsbereiche und wurde im Oktober 1995 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt. Seit August 2006 gehört Eisenbart dem Vorstand an. Hier verantwortete der Nalbacher zunächst das Privatkundengeschäft, bevor er 2010 in das gewerbliche Kundensegment wechselte und gleichzeitig zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes berufen wurde.

Mit der Nachfolge durch Uwe Bourgeois rekrutiert sich die Führungsspitze der KSK erneut aus dem eigenen Haus - ein Vorteil an Erfahrung und profunder Kenntnis von Geschäftsgebiet und Region, was der zweitgrößten saarländischen Sparkasse auch schon in der Vergangenheit zu Gute kam.

Führungsspitze aus dem eigenen Haus

Vorstandsvorsitzender Horst Herrmann unterstreicht dies: „Durch die erneute Besetzung der Vorstandsstelle mit einem Mitarbeiter aus den eigenen Reihen schaffen wir Verlässlichkeit und Sicherheit für unsere Kunden ebenso wie für unsere Beschäftigten. Wir können unsere Strategie der Regionalität und Kundenorientierung fortsetzen und uns auf die kommenden Herausforderungen des Marktes sowie der fortschreitenden Digitalisierung optimal einstellen“. Herrmann sind weiterhin das Personal, die Steuerung und Verwaltung des Kreditinstituts sowie die internen Dienstleistungsbereiche unterstellt.

Den stellvertretenden Vorstandsvorsitz übernimmt zum 1. Juli Stefan Klein, seit Juli 2019 Mitglied des Vorstandes. Der Saarwellinger verantwortet das Privatkundengeschäft. Darüber hinaus ist er für das Treasury und die KSK-Tochtergesellschaft S-IV Center GmbH zuständig. red./am

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