Unterstützung bei drei Projekten

Minister Jost übergibt Zuwendungsbescheide an Beckingen über 90000 Euro

BECKINGEN Gleich drei Projekte möchte die Gemeinde Beckingen möglichst rasch angehen: die Umsetzung neuer Mehrzweckräume für die Dorfgemeinschaft, die Bekämpfung von Borkenkäfern im Gemeindewald sowie die Verbesserung des Abwassersystems.

Zur Umsetzung der Vorhaben hat Umweltminister Reinhold Jost dem Bürgermeister von Beckingen, Thomas Collmann, drei Zuwendungsbescheide über insgesamt rund 90000 Euro überreicht. „Alle geplanten Maßnahmen fallen in die Förderbereiche meines Hauses, und ich freue mich, dass wir die Gemeinde hierbei unterstützen können“, sagt Jost.

Die Fertigstellung eines zeitgemäßen und funktionsfähigen Raumangebotes für die Dorfgemeinschaft als Treffpunkt und Ort für gemeinsame Aktivitäten ist von unschätzbarem Wert.

Bereits 2019 hatte die Gemeinde im Clubhaus des SSV Oppen die Mehrzweckräume im Obergeschoss gebaut. Dort sollen jetzt die Küche, die elektrische Infrastruktur sowie die medialen Präsentationsmöglichkeiten erweitert werden.

Im Rahmen der Förderung der nachhaltigen Dorfentwicklung im Saarland steuert das Umweltministerium rund 27500 Euro bei. Große Dürre und Hitze in den letzten Jahren haben auch dem Gemeindewald in Beckingen zugesetzt und die Ausbreitung von Borkenkäfern begünstigt. Befallene Bäume müssen nun beispielsweise durch Entrinden aufgearbeitet, gesunde vor möglichem Befall geschützt werden.

Auch bei dieser Maßnahme unterstützt das Umweltministerium die Gemeinde mit 16620 Euro. „Nicht nur Schadensbegrenzung, sondern auch Schadensvorbeugung ist wichtig, um künftigen Befall durch die Schädlinge zu vermeiden“, so Jost.

Als drittes Projekt soll im Rahmen der „Aktion Wasserzeichen“ das Abwassersystem saniert werden, um den hohen Niederschlags- und Fremdwasseranteil im Kanal zu senken. Die Nebenleitung in der Haustadter-Tal-Straße steht dabei im Fokus.

„Die Maßnahmen tragen nicht nur aktiv zum Umweltschutz bei, sondern helfen auch den Kläranlagen.

Zuviel Fremdwasser führt zu Beeinträchtigungen im Gewässerschutz und in der Wirtschaftlichkeit der Werke“, erläutert der Umweltminister. Die Zuwendung zur Verbesserung der Gewässergüte beläuft sich auf 45900 Euro.red./ti

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