Unfall mit Linienbus und PKW

Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei übten in Dirmingen gemeinsam

DIRMINGEN Mehrere Verletzte nach einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Linienbus war die Ausgangslage zu einer großen Übung der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn in Dirmingen. Ein mit zwölf Kindern besetzter Bus war mit einem Pkw kollidiert, in dem zwei Personen unterwegs waren. Der Busfahrer sowie die Kinder im Bus waren bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt worden, die beiden Pkw-Insassen waren in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Als erstes traf ein Kommando der Polizeiinspektion Lebach am Unfallort ein. Die beiden Polizisten verschafften sich einen Überblick über sie Situation. Als nur kurz darauf die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem Löschbezirk Dirmingen eintrafen, konnten sie den Einsatzleiter so bereits mit wichtigen Informationen unterstützen.

Schnell war klar: Hier müssen weitere Kräfte zur Unterstützung anrücken. Deshalb wurden die Löschbezirke Berschweiler und Marpingen aus der Nachbargemeinde zur Unterstützung nachgefordert.

Während die verletzten Schüler im Bus vom Rettungsdienst und Kräften der Feuerwehr betreut wurden, wurde zur technischen Rettung der Autoinsassen schweres Gerät vorbereitet.

Zur Versorgung der vielen Verletzten rückte die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) des DRK des Landkreises St. Wendel an. Die Helfer bauten ein Behandlungszelt auf und richteten einen Behandlungsplatz ein. Dort wurden die Verletzten von einem Arzt untersucht und erstversorgt, bevor sie zur Weiterbehandlung in umliegende Kliniken transportiert werden konnten.

Zwischenzeitlich wurden von der Feuerwehr die Fahrzeugtüren sowie das Dach des Unfallwagens abgetrennt, um in Abstimmung mit dem Notarzt die beiden Fahrzeuginsassen so schonend wie möglich durchführen zu können.

Insgesamt waren an der Übung rund 70 Einsatzkräfte beteiligt. Die Wehrführer der Gemeinde Marpingen und Eppelborn sowie der Kreisbrandmeister des Landkreises St. Wendel hatten die Übung als sachkundige Beobachter interessiert verfolgt.

Es war die erste Großübung dieser Art, bei der Einsatzkräfte von Feuerwehr aus Dirmingen und Marpingen, Polizei und DRK beteiligt waren.

Die Übungsleitung war mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden: „Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst lief ruhig und sehr gut ab“, so das Fazit aus dieser Übung. red./eck

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