„UN-KONVENTIONell“

Die Lebenshilfe im Kreis Neunkirchen lädt zum „Tag der offenen Tür“ ein

OTTWEILER Am Mittwoch, 2. Oktober, wird die Lebenshilfe im Kreis Neunkirchen ihr neues Angebot „UN-KONVENTIONell“ im Gebäude des ehemaligen Schlecker-Marktes am Schlosshof in Ottweiler eröffnen. Alle Bürger, die sich näher informieren möchten, sind am 2. Oktober von 12.30 bis 15 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen.

In dem Gebäude, das ebenerdig und barrierefrei 200 Quadratmeter Platz bietet, werden Mitarbeiter der sogenannten „Offenen Hilfen“ den Bürgern als Ansprechpartner bei den unterschiedlichsten Fragen zur Verfügung stehen, informiert die zuständige Ressortleiterin, Dipl. Psychologin Karin Zander.

Die Lage in der Stadtmitte soll Familien den Zugang zu diesem niedrigschwelligen Angebot erleichtern.

Für den Namen „UN-KONVENTIONell“ habe man sich entschieden, weil er zum einen Assoziationen an die UN-Behindertenrechtskonvention wecke, die an eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft erinnere und zum anderen für neue Wege und einen neuen Anspruch im Umgang mit behinderten Menschen stehe, die unbürokratische Hilfe erwarten. Ambulante Dienste fördern nach den Worten der Dipl. Psychologin Menschen mit Behinderung in ihrer Selbstständigkeit und helfen ihnen dabei, in ihrem angestammten Wohnumfeld zu bleiben.

Der Familienentlastende Dienst (FED) unterstützt Angehörige bei der Betreuung von Menschen mit Behinderung. Auch das Team „Hilfen zur schulischen Integration“, das Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf durch die Grundschulzeit sowie in weiterführenden Schulen begleitet, wird in die neuen Räumlichkeiten einziehen.

Außerdem werden die Ottweiler Bürger direkt vor Ort die Möglichkeit haben, sich über alle Leistungen der Lebenshilfe im Landkreis Neunkirchen zu informieren. red./eck

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