Umwidmung des Sportplatzareals

Ortsvorsteher Maring stellt Umgestaltung des alten Sportplatzgeländes in Löstertal vor

LÖSTERTAL In der Löstertalhalle fand die öffentliche Vorstellung der Neukonzeption zur Umgestaltung des alten Sportplatzareals in Löstertal statt. Eingeladen hatte der Ortsvorsteher Wolfgang Maring. Rund 90 interessierte Bürger, Feuerwehrleute sowie Vereinsvertreter sind der Einladung gefolgt.

Eine spannende und eingängige Präsentation

In einem spannenden und durch eine eingängige Präsentation hinterlegten Vortrag schilderte er zunächst die Hintergründe und historische Entwicklung, die zum aktuellen Zustand des Sportplatzgeländes führten.

Insbesondere die Eindrücke und Ergebnisse aus den Bürgergesprächen am Sportplatz im Jahr 2018 haben zum ersten Abschluss der Überlegungen und zu den aktuell vorgestellten Ergebnissen geführt.

Wolfgang Maring lobte die ebenso große wie breitgefächerte Unterstützung für die „Baustelle am Ortseingang“, das Löstertal verdiene ein schöneres Entrée in den Ort.

Das Sportplatzgelände soll wie folgt umgestaltet werden:

Auf dem alten Sportplatz werden ein Bolzplatz, ein Beachvolleyballfeld, Boulebahnen sowie eine Sitzgruppe angelegt.

Zudem wird das Clubheim, derzeit von den Bienenfreunden Wadern genutzt, durch eine Streuobstwiese auf etwa einem Drittel des Sportplatzes integriert.

In seiner Rede wies der Ortsvorsteher auf die besondere ökologische Bedeutung der Bienen und die daraus resultierende wertvolle Arbeit der Bienenfreund hin: „Ich kann mir sehr gut künftige Projekte der Bienenfreunde mit Kindergärten, Schulen und zum Beispiel der Kleinkind-Wohngruppe ,Bärenhöhle‘ im Löstertal zum Thema Bienen vorstellen. Sport, Spiel und naturkundliche Erfahrungen können auf dem umgestalteten Sportplatz ideal und synergetisch ergänzt werden“, so Ortsvorsteher Maring. Auf dem alten Kleinspielfeld soll dann ein neues Feuerwehrgerätehaus errichtet werden.

Zusammen mit Architekt Lothar Gillenberg vom Architekturbüro Peter Haberl (Schengen) erarbeitete Maring eine sehr detaillierte Vorplanung inklusive Kostenschätzung für das neu zu errichtende Gebäude.

Das alte Feuerwehrgerätehaus ist veraltet, zu klein, brandschutztechnisch bedenklich (wenn auch „abgenommen“) und auch angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen nicht mehr zeitgemäß; so gibt es zum Beispiel keine eigene Umkleide für Frauen, die in der freiwilligen Feuerwehr eine zunehmende Rolle spielen.

Nach dem vorliegenden Plan rechnet Maring mit Kosten von rund 980000 Euro, die – je nach Genehmigungsgrad – mit 50 oder 60 Prozent Schlüsselzuweisung durch das Saarland bezuschusst werden.

Die mögliche Eigenleistung der anpackenden und starken Feuerwehr bezifferte Maring realistisch mit 50000 Euro.

Es bliebe ein Restanteil für die Stadt Wadern von rund 340000 bis 450000 Euro, die mit dem Gesamtvorhaben der Stadt, die Wehren zu stärken, in Übereinstimmung zu bringen ist.

Feuerwehr mit rund 20 Kameraden anwesend

Die Feuerwehr Löstertal, die mit rund 20 Kameraden anwesend war, gab sich denn auch begeistert und zeigte jede Unterstützung zu.

Und auch der rührige Obst- und Gartenbauverein – derzeit Mitnutzer des alten Feuerwehrgerätehauses – könne sich endlich entsprechend seiner Mitgliederstärke, Bedeutung und Schaffens- sowie Ideenkraft im dann weitgehend freien Gebäude des alten Feuerwehrgertehauses entfalten. Gemeinsame Projekte mit den Bienenfreunden auf dem neu gestalteten Sportplatz erscheinen realistisch.red./ti

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