Überzeugens Vorstellungen

23 Teilnehmer bei schwerer Dressurprüfung Klasse S im Landgestüt

ZWEIBRÜCKEN Mit einem Sieg für die Gastgeberin Jutta Bitsch endete das zweite Dressurturnier der DSG-Bliesgau im Landgestüt Zweibrücken. Mit ihrem Erfolgspferd, dem 18-jährigen Hannoveraner Ferrari, hatte sich die Trägerin des Goldenen Reitabzeichens in der schweren Dressurprüfung Klasse S mit einer überzeugenden Vorstellung an die Spitze des 23-köpfigen Teilnehmerfeldes setzen können.

Die zugelassenen Amateurreiter lieferten auf dem Außenplatz des Landgestüts hochkarätigen Dressursport mit dem gebührenden Applaus belohnte. Zwei der drei Richter hatten sie eindeutig auf dem Goldrang gesehen und etwa das Einreiten wie auch den Mittelgalopp mit der guten Wertnote 8,0 honoriert. Mit fünf Punkten Vorsprung und 69,365 Prozentpunkte verwies die Unternehmerin den amtierenden Saarlandmeister, Maurice Krüger von der DRG Tannenhof mit seinem 13-jährigen Oldenburger Don‘t do it auf den Silberrang (68,968 Prozent). Die Bronzene Schleife ging mit größerem Abstand an Marei Essig, ebenfalls Mitglied im saarländischen Dressurkader, und ihr 13-jähriger Oldenburger Sunset Boulevard (66,389 Prozent).

Begonnen hatte das Late-Entry-Turnier mit einem Zweibrücker Heimsieg. Tabea Leitl und ihr zwölfjähriger Haflinger Brentano entschieden die E-Dressur auf Einstiegsniveau für sich. Zweiter Höhepunkt neben der S-Dressur war das Finale der Böckmann Trophy des vierbeinigen Dressurnachwuchses. „Die einzige Trophy im Saarland, die in diesem Jahr ausgeritten werden konnte“, freute sich die Präsidentin des Pferdesportverbands Saar, Heike Körner aus Limbach.

In der Prüfung selbst, einer Dressurpferdeprüfung Klasse A*, profitierte der Führende, Tobias Beyer vom RFV Bliesen mit seiner fünfjährigen Oldenburger Stute Die Fürstin von seinem Vorsprung. Als Siebtbester in der Prüfung gewann er den Sattelschrank mit 54 Zählern. Das sind drei Punkte mehr als die Viertplatzierte, die Finnin Minna Elena Uronen vom Club Hippique Beauford mit ihrer sechsjährigen Hannoverstute Sonnerie Souveraine. Den Doppelsieg in der Prüfung erritt Carina Reitnauer von der RSG Berghof-Einöd.

In diesem besonderen Jahr hatte die Ausbilderin auf die Trophy-Teilnahme verzichtet und die Turnierzeit in die Ausbildung der selbst gezogenen Pferde investiert. Sie siegte mit der Rheinländer Stute Galina Sundy und der sehr guten Wertnote 8,5 ganz knapp vor ihrem Deutschen Sportpferd For Frieda (8,4). Der Bronzerang ging ebenfalls an die Gastgeber. Bereiterin Vera Reuber erhielt für ihre Vorstellung des großramigen Hannoveranerrappens Redarde Moi im Besitz von Martin Bitsch eine 8,0. Nicole Kalina Klensch vom RSV Käshofen verpasste bei ihrem ersten persönlichen Turnierauftritt mit ihrem selbst gezogenen Nachwuchspferd Qascadeur K und der Wertnote 7,2 und rangierte als Sechste.

Im November weiteres Late-Entry-Tagesturnier

Die DSG Bliesgau bietet im November ein weiteres Late-Entry-Tagesturnier an. „Es wird gerade im Dressurbereich zu wenig gemacht. Wir hatten in diesem Jahr fast nichts“, erklärte Martin Bitsch, warum die kleine DSG Bliesgau bereits ihr drittes Turnier 2020 stemmen will. Drei schwere Prüfungen bis zur Drei-Sterne-Kategorie stehen am 29. November – dem ersten Advent – auf dem Programm: ein St. Georg Special sowie eine Intermédiaire I und II. cvw

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