Überragende Performance

Magic X-treme Cheer vom ATSV begeistert bei der WCCD Championship in Los Angeles

SAARBRÜCKEN 16 Mitglieder der Abteilung Cheersport des ATSV Saarbrücken machten sich kürzlich auf den Weg nach Los Angeles, um dort bei der World Class Cheer and Dance Championship anzutreten.

Nach der Qualifikation zu dieser Meisterschaft durch den Grand Champion Titel der German Cheeropen Serie wurden ein Jahr lang unermüdlich Spenden gesammelt, um dem Team, das hauptsächlich aus Schülern und Studenten besteht, diesen Traum zu ermöglichen.

Für die meisten war es die erste Reise in die USA oder gar der erste Flug, was den kompletten zehntägigen Trip für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

In Los Angeles angekommen, wurden die ersten Tage genutzt, um die Gegend zu erkunden, was natürlich nicht heißt, dass nicht auch weiterhin fleißig für die Meisterschaft trainiert wurde. So wurden zum Beispiel örtliche Parks oder andere öffentliche Flächen, wie der Venice Beach oder der Santa Monica Pier, zum Üben der Hebungen und Würfe genutzt.

Am dritten Tag der Reise ging es dann zum ersten Mal ins Los Angeles Convention Center, wo die Meisterschaft ausgetragen wurde. Hier wurde dann endgültig allen klar, was es bedeutet, im Heimatland des Cheerleadings eine Meisterschaft zu bestreiten. An diesem Samstag gingen Magic X-treme erst einmal auf die Matte, um außer Wertung anzutreten und schon einmal die Meisterschaftsluft in den USA zu schnuppern.

Schnell stellte man fest, dass es auf großen amerikanischen Meisterschaften doch um einiges hektischer zugehen muss als in Deutschland.

Als sonntags dann die internationalen Kategorien an den Start gingen, war die Truppe auf den Trubel der Meisterschaft zum Glück schon vorbereitet und konnte den Tag so entspannt wie möglich angehen. Durch das intensive Training zu Hause, die zusätzlichen Trainingseinheiten vor Ort und die Generalprobe am Tag zuvor konnten so alle bestens vorbereitet auf die Matte gehen, und die Mühe zahlte sich aus: Drei Minuten später gab es jede Menge Jubel und Freudentränen, da die Mannschaft eine fehlerfreie „Zero Deduction“ Routine gezeigt und es somit zu einer nie dagewesenen Punktzahl von 89,9 von 100 Punkten geschafft hatte.

Neben dieser großartigen Bewertung durch die Jury gab es auch viel Lob von amerikanischen Coaches und Mitarbeitern von WCCD. „Ihr habt Dinge gemacht, die habe ich bei meinem College-Team noch nicht gesehen“, sagte zum Beispiel eine Mitarbeiterin. Am Ende des Tages konnte das Team ein „First Place“-Banner und Championshipringe für alle Athleten mitnehmen und ließen dann den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Auch in den darauffolgenden Tagen wurde der hart erarbeitete Sieg noch ausgiebig gefeiert und die letzten Tage in Los Angeles genossen. So ging es zum Beispiel zu Disneyland und dem Disney California Adventure Park, es gab Ausflüge zum Walk of Fame, dem Long Beach und dem Joshua Tree Nationalpark.

Nach zehn Tagen voller Abenteuer, gemeinsamen Erlebnissen, hervorragendem Wetter und natürlich der erfolgreich abgeschlossenen Meisterschaft ging es dann für das Team wieder nach Hause ins schöne Saarland. Aber allen war klar: „Das möchten wir noch einmal machen!“ Vielleicht ja schon zur IASF Worlds im April 2020 in Orlando…?

red./jb

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