„Ü60“ sind in Sulzbach kein altes Eisen!

Die Senioren-Union (SU) der CDU Sulzbach hatte zum Gedankenaustausch

SULZBACH Die Generation der Menschen, die sich selbst nicht gerne als Senioren bezeichnen, trafen sich in der Begegnungsstätte Kompass in Sulzbach zum „Fakten Check Ü60“, um von den Verantwortlichen zu erfahren, was in Sulzbach für ältere und behinderte Menschen getan wurde und künftig noch passieren soll.

Die Senioren-Union (SU) der CDU Sulzbach hatte zum Gedankenaustausch an diesem Nachmittag eingeladen und anhand der Fülle an Besuchern wurde schnell deutlich, dass diese Generation keine Minderheit der Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Sulzbach darstellt.

Peter Bastian begrüßte den Verwaltungschef der Stadt Michael Adam und den Kreisvorsitzenden der SU Manfred Maurer, der gleichzeitig Erster Beigeordneter des Regionalverbandes ist. Es wurde klar, dass es für Kommunen generell eine Herausforderung darstellt, sich angemessen um „Ü60“ zu kümmern.

Die Fakten in Sulzbach belegen aber etwas anderes: „Sulzbach ist, neben Kleinblittersdorf und Püttlingen gut aufgestellt.“ schildert Maurer die Situation im Regionalverband. Hauptziel sei es, dass ältere Menschen in ihrem eigenen Umfeld so lange wie möglich verblieben, um eine Teilhabe am Gemeinschaftsleben zu gewährleisten. Das Problem der Vereinsamung älterer Menschen würde dadurch eingedämmt. In Sulzbach liegt ein Hauptaugenmerk der Zielgruppe auf dem Thema innere Sicherheit, welches mit der neuen Citywache und der Sicherheitspartnerschaft mit dem Innenministerium verstärkt werde. Eine erhöhte Anwesenheit der Ordnungskräfte sei die Folge. Auch das in Sulzbach vorherrschende Angebot für Freizeitaktivitäten in den unterschiedlichen Einrichtungen der Stadt, wie etwa im Salinenpark oder im neu renovierten Sportzentrum finde guten Anklang.

An weiteren Themen, wie Mobilität und Nahversorgung, gerade für behinderte Mitmenschen, werde in Sulzbach gut gearbeitet, so am Bahnhof und an den neuen Bushaltestellen mit Barrierefreiheit und Blindenleitsystem. Die für Senioren vorhandenen Gremien, wie etwa der Seniorenbeirat, die Behindertenbeauftragte oder durch die Stadt organisierte Veranstaltungen (Tanztee, Kirmesnachmittage) arbeiten regelmäßig mit vielen Institutionen und dem Ehrenamt „gesund“ zusammen. Vereine wie Kneipp, die Altenheime, die Klinik aber auch Kunst und Kultur seien gut miteinander vernetzt. Die durch die Senioren Union zusammengetragenen Fakten des Checks ergaben aber auch rege Diskussion, was zeigt, dass die Generation Ü60 zum Mitmachen in Sulzbach bereit und angetreten ist.

Als Tragpfeiler der Gesellschaft wolle man nicht zum „alten Eisen“ gehören. Im Gegenteil, es gab vielmehr die Übereinstimmung, sich aktiv weiter an interessanten Projekten für diese Altersgruppe in Sulzbach zu beteiligen. Der Fakten Check, eine sinnvolle und konstruktive Veranstaltung der Senioren Union in Sulzbach. red./jb

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