Turmgässje soll es heißen

Blieskasteler Gasse erhält einen Namen

BLIESKASTEL Mitten in der Altstadt von Blieskastel gibt es eine kleine Gasse, die bisher noch keinen Namen hatte. Das ändert sich nun.

Namensgeber wird ein Turm sein, der wohl schon etwa 400 Jahre alt und auch auf historischen Bildern von Blieskastel zu erkennen ist. Nachdem der Ortsrat von Blieskastel Mitte das Thema behandelt und diese Namensgebung einstimmig beschlossen hat, wird am Samstag, 19. Oktober, um 15 Uhr in einem offiziellen Akt diese Gasse den Namen „Turmgässje“ bekommen.

Zu diesem Festakt sind die Blieskasteler Bürger und alle Interessierten herzlich eingeladen. Der neue Bürgermeister, Bernd Hertzler, sagte seine Teilnahme an diesem Ereignis schon zu. Für das Rahmenprogramm des kleinen Festes haben sich Künstler des Vereins Kulturstammtisch Blieskastel inspirieren lassen und es werden Werke von SaM Birster, Ursula Vogelsang, Susanne Nobis, Bernhard Uhrig und Werner Cappel gezeigt. Rita Walle, die ihr Atelier gleich unterhalb des Gässjens hat, wird mit ihren Schülern Bilder zu diesem Turm gestalten. Alle Werke werden dann am Festakt ausgestellt. Das „Ensemble Scheldenborn“ aus Mimbach wird die Veranstaltung musikalisch begleiten.

Die Idee für den Namen „Turmgässje“ kommt von dem Blieskasteler Christoph Zimmer. Als Anwohner interessiert ihn die Geschichte des Turmes und er besitzt auch historisches Material, das zum Festakt eingesehen werden kann.

Das Turmgässje findet man, vom Schlangenbrunnen kommend links in die Alte Marktstraße abbiegend. Zwischen zwei Häusern geht es gleich rechts ins „Gässje“ . Dort gelangt man in einen Hinterhof mit besonderem Charme, wo bei einem kleinen Imbiss, Musik und Kunst der Blick auf den Turm nebst altem Fachwerkhaus geboten wird.red./dos

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