Trotz Spieler-Aderlass gut aufgestellt

Trainer und Vorstand des SC Blieskastel-Lautzkirchen hoffen auf eine gute Saison

BLIESKASTEL Den Abstieg vermeiden heißt das Ziel des SC Blieskastel-Lautzkirchen für die kommende Spielzeit. Eine klare Definition. Doch es wird sehr schwer für die Barockstädter, die einen nicht unerheblichen Spieler-Aderlass nach dem überraschenden Aufstieg als Landesligameister kompensieren müssen.

Mit Martin Fischer (als Spielertrainer zum Landesligisten SF Walsheim), Yannik Moschel (zum Kreisligisten SV Alschbach und Daniel Clemens, der zum Bezirksligisten FSG Parr-Altheim ging, wechselten drei Spieler den Club. Zudem mussten Johannes Brengel, Pascal Linn und Christian Kempf berufsbedingt aufhören.

Neu im Kader des Spielertrainerduos, den Zwillingsbrüdern Marco und Sascha Meyer (40) sind stattdessen die Nachwuchshoffnungen André Schmidt aus der eigenen Jugend und Tim Collet, ein Blieskasteler Bub, der in den letzten Jahren bei den A-Junioren des 1. FC Saarbrücken gespielt hat. Dazu kommen drei Akteure, die lange Zeit pausieren mussten. Dazu zählen Sascha Frenzle, der nach einer langen Verletzungspause wieder einsteigen wird, Carsten Lück, der 18 Monate aus verschiedensten Gründen fehlte, und Steven Jann, der wegen seines Studiums pausieren musste.

Bauen können die Verantwortlichen sicherlich weiter auf die auch schon in höheren Spielklassen erfahrenen Peter Pusse und Maximilian Schaar. In der Vorbereitungszeit gilt es sich auf das schnelle Spiel der Teams in der neuen Liga einzustellen. Ziel jedes Einzelnen müsse es sein, so Marco Meyer, schnellere Entscheidungen im Spiel treffen zu können. Um halbwegs eine gute Rolle spielen zu können, so der erfahrene Coach, müsse man sich schnell in die Liga hineinkämpfen, um dann auch die notwendigen Punkte einzufahren.

Der Vereinsvorsitzende Günter Pusse ist guter Dinge: „Wenn die Stimmung im Team so gut bleibt, wovon ich ausgehe, werden wir in der Verbandsliga auch einige Spiele gewinnen“. Auch werde die gute Zusammenarbeit der Trainer untereinander, wozu auch der Coach der Bezirksligamannschaft, Frank Obi Oberinger und sein Co- und Konditionstrainer Walter Reinhard, der auch des Öfteren Schichtarbeiter morgens unter seinen Fittichen hat, gehören, ihr Scherflein beitragen. Pusse spricht auch davon, dass in den letzten Jahren insbesondere technisch gut aufgestellte Mannschaften der SC immer gute Leistungen abgeliefert habe.red./ott

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