Transport zum Impfzentrum

Organisatoren bieten Hilfe an

Homburg. Die Stadt Homburg hat mit mehreren Anbietern gesprochen, die einen Fahrdienst für ältere Menschen zu ihrem persönlichen Impftermin anbieten können. Diese helfen, wenn die Senioren nicht mobil sind bzw. weitergehend betreut werden müssen. Betroffene werden gebeten, sich selbst mit den jeweiligen Partnern in Verbindung zu setzen, um ein für ihre Situation individuell passendes Angebot zu finden. Sollte kein begleiteter medizinischer Transport notwendig sein, können auch die Taxizentralen weiterhelfen.

Die Partner im Einzelnen:

Deutsches Rotes Kreuz, Tel. (0 68 94) 33 11

Malteser Homburg, Tel. (0 63 48) 0 72 94 11

Johanniter Unfallhilfe (ehemals Ambulanz Frisch), Tel. (08 00) 0 01 92 24 oder (0 68 41) 1 92 24

Privater Rettungsdienst Saar e.V., Tel. (0 68 41) 1 55 26, (01 72) 6 69 53 50

Auch die Hilfsorganisation „mobisaar“ unterstützt die Städte und Landkreise mit Lotsen beim Transport älterer und mobilitätseingeschränkter Menschen zu den Impfzentren im ÖPNV. Unter der Service-Hotline (0 68 98) 500-40 00 bzw. unter www.mobisaar.de gibt es nähere Infos.

Der Verband der gesetzlichen Krankenkassen hat laut Gesundheitsministerin Monika Bachmann die Empfehlung ausgesprochen, für anspruchsberechtigte Versicherte die keine anderweitige Anfahrtsmöglichkeit haben, die Fahrtkosten zum nächstgelegenen Impfzentrum zu übernehmen.

Folgende Personengruppen mit gesetzlicher Krankenversicherung haben demnach einen Anspruch auf Übernahme der Fahrtkosten:

Schwerbehindertenausweis mit MZ aG, H oder Bl

Pflegegrad 3 und Mobilitätseinschränkung bzw. MZ G

Pflegegrad 4 oder 5

Ein Anspruch auf Fahrkosten bestehe auch für Versicherte, die sich parallel zur Corona-Impfung in einer ambulanten Behandlung über einen längeren Zeitraum befinden und daher einen Anspruch auf Übernahme der Fahrkosten nach der Krankentransport-Richtlinie haben. Betroffene werden gebeten, sich vor dem Impftermin mit ihrer jeweiligen Krankenkasse in Verbindung zu setzen und zu klären, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Anspruch auf Fahrtkostenerstattung besteht. In einer Mitteilung des Ministeriums heißt es weiter: „Wer einen Taxitransport in Anspruch nehmen möchte, benötigt aktuell noch einen Nachweis des medizinisch erforderlichen Transportmittels von der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes.“ Die Stadt Homburg weist weiter darauf hin, dass sich Bezieher von Grundsicherung mit ihren jeweiligen Sachbearbeiter/innen im Landratsamt in Verbindung setzen können zwecks Klärung einer möglichen Kostenübernahme. Weitere Ansprechpartner sind Petra Wendel, Tel. (0 68 41) 1 04 81 74, E-Mail petra.wendel@saarpfalz-kreis.de und Andrea Müller, Tel. (0 68 41) 1 04 80 56, E-Mail andrea.mueller@saarpfalz-kreis.de. red./jj

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