Traditioneller Bunter Abend

Der Kneipp-Verein Friedrichsthal-Bildstock lud ins Naturfreundehaus

BILDSTOCK Alle Jahre wieder, `s iss Faasenacht beim Kneipp-Verein Friedrichsthal-Bildstock startete pünktlich um 20.11 Uhr die Kneipp-Faasenacht mit ihrem traditionellen „Bunten Abend“ im gut besuchten Naturfreundehaus in Friedrichsthal.

Die Moderation übernahm – trotz „abschreckender“ Einladung durch den Verein – Petra Flesch-Warken und führte „stimmgewaltig“ durch das gut gemischte Programm von Büttenreden, Sketchen und Tanzdarbietungen.

Sogleich stellte das bunt gekleidete Publikum gesanglich fest: „‘s iss Fasenacht…“ und beteuerte anschließend auch noch „Mir sinn Saarbrigger“, woraufhin der erste Bühnenauftritt folgte.

Zu den Klängen des Kneipp-Liedes und dem Refrain „Früh aufstehen, barfuß gehen, Wassertreten jeden Tag…“, storchten Claudia Zobel und Thomas Lamber – bewaffnet mit zwei Wassereimern auf die Bühne und zeigten Kneipp‘sche Wasser-Anwendungen par excellence. Mit dem Slogan: „Vom Warme raus, ins Kalte n’ei“, hatten sie die Kneippianer sofort auf ihrer Seite.

Dann kam Bewegung ins bunte Programm. Der Auftritt der Kneipp-Liners – die ohne ihre erkrankte Trainerin – ihr Programm aus den zehn Jahren ihres Bestehens gekonnt absolvierten, erhielten eine Rakete. Nach der Überreichung der Orden und einer Zugabe, verließ die Gruppe unter Beifall die Bühne.

Als „Neuzugang“ in der Bütt, stellte Ursula Degen die Problematik des Beginns einer Fastenkur drastisch dar. Auch sie erhielt den wohlverdienten Beifall des Publikums.

Nun war es an der Zeit, die Närrinnen und Narrhalesen wieder in Bewegung zu bringen, was Thomas Lamber mit Stimmungsmusik auch problemlos gelang. Das ging Rucki, zucki und selbst der eingefleischte „Sitzmuffel“ stand auf und genoss die Stimmung.

Durch den kurzfristigen Ausfall von Sylvie Stumpe mussten die „Stroßekehrer“ einen 50-prozentigen Personalausfall meistern.

Dies gelang Christa Pitz gekonnt. Worauf auch sie eine Rakete erhielt. Ausdrücklich betonte sie, dass die Büttenrede von Sylvie Stumpe geschrieben wurde und noch kurz vor der Aufführung überarbeitet werden musste, da aus zweien nun ein „Stroßekehrer“ wurde, der sein kollegiales und zwischenmenschliches Leid klagte. Als abschließender Höhepunkt kam „Men Power“ auf die Bühne.

Das Männerballett der NKV-Elversberg zeigte mit einer starken Truppe einen sportlich anspruchsvollen Tanz- und Akrobatikauftritt. Begeistert verlangte das Publikum eine Zugabe, die auch gerne gewährt wurde.

Die Moderatorin bedankte sich bei allen Akteuren und wünschte dem Publikum einen guten Nachhauseweg. Auch die Organisation bedankt sich auf diesem Wege bei den Gästen sehr herzlich für ihr Kommen und dankt der Moderatorin für die gelungene Programmführung, den Akteuren des Vereins für ihr Engagement und besonders Werner Knobe für die musikalische Programmgestaltung.

Ein besonderer Dank gilt der Gasttruppe aus der Nachbargemeinde und Andy Meyer mit Team für die passende Dekoration und Bewirtung. red./jb

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