Tickets tagelang ausgebucht

Seegemeinde Losheim zieht bei der Strandbad-Saison 2020 ein positives Resümee

LOSHEIM AM SEE Die Gemeinde Losheim am See bewertet die Badesaison 2020 im Strandbad am Losheimer Stausee positiv. Auch der Wasserspielplatz sowie der SeeGarten lockten insbesondere in der Ferienzeit viele Besucher in die Seegemeinde.

Rund 4

3

000 Menschen besuchten das Strandbad

Seit dem 11. Juni besuchten rund 43000 Menschen das Strandbad, den Wasserspielplatz sowie den SeeGarten am Losheimer Stausee. Vor allem während der Sommerferien war das zweitgrößte Badegewässer des Saarlandes ein beliebtes Ausflugsziel bei Saarländern, aber auch Gästen aus den benachbarten Regionen. Die heißen Temperaturen im August führten dazu, dass die maximal verfügbaren Online-Tickets über Tage hinweg ausgebucht waren.

„Corona bedingt verschob sich der Saisonstart in diesem Jahr etwas nach hinten“, erklärt Bürgermeister Helmut Harth. „Zuvor hatte der Eigenbetrieb Touristik, Freizeit und Kultur der Gemeinde mit Hochdruck an einem praktikablen Konzept für den Betrieb unseres Strandbades gearbeitet, das die Vorgaben für Hygiene- und Schutzvorkehrungen der Landesregierung erfüllt und unseren Gästen einen angenehmen und sicheren Aufenthalt an unserem tollen Stausee ermöglicht. Deshalb war es in diesem Jahr aus Präventionsgründen notwendig, einerseits auf ein Online-Ticket-System zurückzugreifen und zugleich die maximale Besucherzahl im Strandbad zu reduzieren.“

Christina Jochum, die kaufmännische Leitung des Eigenbetriebes, zeigt sich mit dem Ergebnis ebenfalls zufrieden: „In den Sommerferien war das Strandbad gut besucht. Vor allem an den Wochenenden waren die 2000 verfügbaren Plätze schnell ausgebucht. Die durchgehend heißen Temperaturen und die eingeschränkten Reisemöglichkeiten führten dazu, dass insbesondere Familien mit Kindern das Strandbad besucht haben. Zudem freuen wir uns, dass es keine größeren Rettungseinsätze geben musste. Zwar wurde auch in diesem Jahr eine Blaualgen-Warnung ausgesprochen, die Konzentration war jedoch geringer als in vergangenen Jahren.“

Freuen durften sich die Strandbadgäste in diesem Jahr zudem über die Erweiterung des Sandstrandes kurz vor den Sommerferien. Dieser wurde um 400 Quadratmeter vergrößert. Hierfür wurden 80 Tonnen Rheinsand aufgeschüttet und 45 Tonnen Quadersteine aus Muschelkalk verbaut.

„Auch kleinere, punktuelle Maßnahmen können eine große Wirkung erzielen“, so Bürgermeister Harth.

„Der natürliche Charakter unseres Strandbades steht bei unseren Investitionen stets an erster Stelle. Deshalb wurde bei der Stranderweiterung viel Wert darauf gelegt, dass sich die größere Badebucht gut in die bestehende Anlage einfügt. Aber auch Wartungsarbeiten, wie zuletzt im August beim Einbau einer neuen Regelarmatur in der Staudamm-Mauer, sind essenzielle Bestandteile für einen sicheren Betrieb unseres schönen Stausees. Weitere Investitionen sind für 2021 im Strandbad geplant, u.a. steht der Neubau eines Gebäudes mit Sanitär-, Umkleide- und Bademeisterhaus an.

Der natürliche Charakter steht an erster Stelle

Auch wird zurzeit das Sicherheitskonzept für das Seeareal geprüft und bewertet, sodass alle erforderlichen Maßnahmen bis zum Frühjahr 2021 eingeleitet werden.“red./ti

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