Theater zum Mutter Rosa Gedenktag

Aufführung der St. Wendeler Fraueninitiative im Marienkrankenhaus

ST. WENDEL Unter dem Titel „ausgetrickst – totgeschwiegen – und doch gewonnen“ findet eine Theateraufführung der „Fraueninitiative St. Wendeler Stadtgeschichte“ anlässlich des Mutter Rosa Gedenktags am Dienstag, 18. Juni, 18 Uhr, im Marienkrankenhaus St. Wendel statt.

Blickt man auf das Leben und Wirken Mutter Rosas, der Gründerin des Ordens der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, haben sich die Bedingungen für die Werke und Einrichtungen im Vergleich zur damaligen Zeit grundlegend geändert. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im heutigen Gesundheitswesen stellen die Einrichtungen vor große Herausforderungen. Denn auch für die kirchlichen Einrichtungen gelten Vorgaben, gesetzliche Regelungen und Anforderungen, die zu erfüllen sind, und die sich von denen anderer Träger nicht unterscheiden.

An diesem Abend besteht die Möglichkeit, ein wenig hinter die Kulissen des Systems Krankenhaus zu blicken beziehungsweise auch den Bogen zu den Wurzeln des Marienkrankenhauses St. Wendel und damit zur seligen Mutter Rosa zu schlagen, deren Gedenktag am 19. Juni begangen wird.

Die Gäste können mit Krankenhausoberin Hildegard Marx in einem anschließenden Austausch der Frage nachgehen, wo Mutter Rosa heute noch Vorbild für die Arbeit in den Einrichtungen sein kann und wie man die Frage beantworten kann: „Christliche Nächstenliebe und die wirtschaftlichen Zwänge im Gesundheitssystem – was ist vom Erbe der Gründerin geblieben?“ Anschließend ist Gelegenheit zu Gespräch und Begegnung. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Die kostenlose Veranstaltung findet im Raum Mutter Rosa im Erdgeschoss des Zentrums für Altersmedizin/Akutgeriatrie statt. red./hr

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de