Teppich-Aktion von UNICEF

„#Niemals Gewalt – Gewalt hinterlässt Spuren“

SAARBRÜCKEN In schwieriger Zeit hat sich die UNICEF-Arbeitsgruppe Saarbrücken gewagt, die Teppich-Aktion zur Kampagne „#Niemals Gewalt – Gewalt hinterlässt Spuren“ durchzuführen.

Warm angezogen und mit UNICEF-Mundschutz bauten die Mitgliederinnen den Stand neben dem des UNICEF-Dialoger-Teams auf. Mit dabei waren auch Vertreterinnen des Kinderschutzbundes Saarbrücken.

Rund um den Stand wurde eine blaue Wäscheleine gespannt, an die zunächst die Informationen zum Thema „Gewalt gegen Kinder“ aufgehängt wurden.

Auf den Tischen gab es Informationsmaterial, Blätter zum Sammeln wertschätzender und positiver Sprüche, Kinderrechtssteine, Sorgenpüppchen und eine Spendendose.

Natürlich waren auch Desinfektionsmittel für Gegenstände und Hände vorhanden.

Leider mussten die Frauen erfahren, dass viele Menschen kein Interesse und vor allem keine Zeit hatten. Viele aber ­ließen sich darauf ein, zu schauen, was man unter den Teppich gekehrt hatte, kehrte es gemeinsam wieder hervor und diskutierte über das Thema Gewalt gegen Kinder.

Das Sammeln der wertschätzenden und positiven Sprüche war für die UNICEF-Frauen das Erfreulichste bei der Aktion. Nicht nur deutsche Worte stehen auf unseren Blättern, auch Französisch „Je suis fière de toi“, Englisch „I love you no matter what“, Russisch (s.o.) und sogar Aserbeidschanisch (in Übersetzung) „Nicht weinen“ sind dabei.

Diese bunten Sprüche wurden dann nach und nach an der Wäscheleine aufgehängt und bildeten einen guten Kontrast zu den Gewaltsprüchen.

Schön war auch, dass viele Leute gerne einen Kinderrechtsstein oder ein Sorgenpüppchen als „Anti-Gewalt-Symbol“ mitgenommen und dafür eine Spende für UNICEF gegeben haben.

Kinder bekamen vom Kinderschutzbund blaue Sportbeutel und Fähnchen geschenkt.

„Nach drei Stunden konnten wir zufrieden abbauen. Die Arbeit und der Einsatz haben sich gelohnt“, so das abschließende Fazit von Christiane Siewert, Leiterin der UNICEF-AG Saarbrücken. red./jb

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