Teamwork wird groß geschrieben

Hirzweiler Biker Philip Meiser und Benjamin Schwan überzeugen bei der „Trans Alp“

HIRZWEILER Philip Meiser (RV Tempo Hirzweiler) hat mit Teamkollegin Miriam Oeschger die „Trans Alp“ bestritten und dort einen sensationellen 2. Platz in der Mixed Wertung gewonnen.

Benjamin Schwan, ebenfalls RV Tempo Hirzweiler, war mit Teamkollege Frederik Veith ebenfalls gut platziert.

Die Trans Alp ist ein Mountainbike Etappenrennen mit beeindruckenden Daten: Sieben Tage, 560 Rennkilometer und 18500 Höhenmeter.

Benjamin bildete mit Frederik Veith in der Männer Eliteklasse und Philip mit Miriam Oeschger in der Mixed-Wertung ein Team.

Alle vier gehören dem Team „Herzlichst Zypern“ an, das zudem mit einem Team in der Mastersklasse und vier Betreuern an den Start ging.

Im Ziel wird immer der letzte Fahrer eines jeden Teams gewertet. Es nützt also nichts, wenn der Stärkere vorneweg fährt. Teamwork und gegenseitige Unterstützung sind gefragt.

Bei der ersten Etappe von Tux nach Brixen ging es mit 105 Kilometer gleich zur Sache. Über das 2338 Meter hohe Tuxer Joch und den Brenner von Österreich hinüber nach Südtirol. Und von Anfang an lief es für die Jungs vom RV Tempo richtig gut. Benjamin und Frederik kamen als 19. ihrer Klasse, Miriam und Philip als 2. in Brixen auf dem Domplatz an. So konnte es weiter gehen. Spruch des Tages von Benjamin: „nur noch 6 Marathons“.

Am 2. Tag von Brixen nach St. Vigil Benjamin und Frederik 20. Philip und Miriam 2.. Tag 3 folgte mit der Königsetappe. Von St Vigil nach Welschnofen im Eggental. Die 92 Kilometer führten mit 3400 Höhenmetern durch die Dolomiten mit Grödnerjoch 2121 Meter und Sellajoch 2218 Meter, vorbei an den drei Zinnen eine wahrhaft königliche Etappe mit traumhaften Ausblicken. Benjamin und Frederik wurden 20. Miriam und Philip wieder 2. Die beiden hatten sich unterwegs mit einem tschechischen Männerteam zusammen getan und fuhren zu viert Hand in Hand über die Ziellinie in Welschnofen.

Bei der 4. Etappe nach San Martino ähnliches Ergebnis, Benjamin und Frederik 21. Miriam und Philip 2. Vom Veranstalter wurden die 1. und die 3. Etappe als die schwersten beschrieben, die 5. war ihm wohl durch die Lappen gegangen. 113 Kilometer lang und 2988 Höhenmeter. Vor allem der Schlussanstieg aus der Ebene nach Folgaria verlangte den Fahrerinnen und Fahrern wieder alles ab. Total erschöpft aber wieder mit prima Platzierungen 21 und Platz 2.

Am Tag 6 war die herrliche Stadt Trient der Zielort. Am Dom kamen die Teams bei wunderschönem Sommerwetter ins Ziel. Benjamin und Frederik mit ihrem besten Tagesergebnis als 18. Und Miriam und Philip wieder Zweite. Die Schlussetappe ging dann am 7. Tag nach Molveno an den gleichnamigen See nördlich des Gardasees.

Die Teams beendeten das Rennen nicht nur am, sondern auch im See – teils sogar mit ihren Rädern. Endlich war es geschafft.

In der Gesamtwertung nach den sieben Etappen wurden Miriam und Philip 2. In der Mixed-Wertung, Benjamin und Frederik belegten den 21. Platz bei den Männern. Ein tolles Mannschaftsergebnis. red./am

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de