Stolze Leistung: 246 Einsätze

Die Wehrleruite des Löschbezirks Merzig haben ein arbeitsreiches Jahr hinter sich

MERZIG Der Löschbezirk Merzig war im vergangenen Jahr 246 mal im Einsatz und kann somit auf ein besonders arbeitsreiches Jahr zurückblicken. „Das ist die höchste Zahl in der Geschichte des Löschbezirks“, wie Joachim Maxheim beim traditionellen Neujahrsempfang ausführte. „Wenn wir gerufen werden, fahren wir zu jedem Einsatz, egal wohin, aus welchem Grund, zu jeder Tages- und Nachtzeit“, betonte der Merziger Löschbezirksführer.

246 Einsätze – das sind rund

2

700 Stunden

Überwiegend waren die Alarmierungen gerechtfertigt, die Hilfe der Feuerwehr wurde benötigt und die Geschädigten zeigten sich überwiegend dankbar für die Hilfe durch die Feuerwehr. „Aber die Frage muss auch einmal erlaubt sein, ob es immer notwendig war oder eine Selbsthilfe den gleichen Erfolg gebracht hatte“, gab Maxheim jedoch an dieser Stelle zu bedenken. Er stellte die Frage in den Raum, ob es unbedingt notwendig sein müsse, Feuerwehrleute, die am nächsten Morgen wieder ihrer Arbeit nachgehen müssen, um den Schlaf zu bringen, nur wenn man sich ausgesperrt hat oder die Mülltonne vor dem Haus qualmt. Ein Schlüsseldienst bzw. ein Eimer Wasser hätte es in den diesen Fällen dann auch getan.

246 Einsätze – das sind umgerechnet rund 2700 Stunden, die die Merziger Feuerwehrleute im Dienst für die Bürger aufbrachten. Insgesamt leistete der Löschbezirk im vergangenen Jahr gar über 16300 ehrenamtliche Stunden.

35 Übungen, 28 Lehrgänge und Seminare sowie drei Großübungen schlagen dabei zu Buche. In vorbeugenden Brandschutz verzeichnet der Löschbezirk 94 Einsätze im Bereich von Feuersicherheitswachen, Ordnungsdienste und Bereitschaften.

Im Rahmen der Brandschutzerziehung erlernten 430 Kinder und 40 Erwachsene das richtige Verhalten im Brandfall sowie den sachkundigen Umgang mit dem Feuerlöscher.

In diesem Zusammenhang würdigte Löschbezirksführer Joachim Maxheim auch die wichtige, aber aufwändige und zeitintensive Arbeit der Gerätewarte und der Atemschutzwerkstatt.

Große Bedeutung kommt beim Löschbezirk Merzig auch der Jugendarbeit zu. Schließlich garantiere sie die Zukunft einer leistungsfähigen Feuerwehr. Das Betreuerteam investiere hier viel Arbeit, Ideen und Zeit, die Jugendlichen bei der Stange zu halten, um sie später dann ab dem 16. Lebensjahr in den aktiven Dienst übernehmen zu können.

Markus Tritz stellte Bürgermeister Marcus Hoffeld, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, den Beigeordneten des Landkreises und der Stadt sowie den zahlreichen Gästen und Feuerwehrleuten diesen wichtigen Bereich vor. Am 1. Juni dieses Jahres feiert Jugendfeuerwehr mit einem „Tag der Jugend“ auf Kreisebene dieses besondere Ereignis.

Traditioneller Feuerwehrball in der Merziger Stadthalle

Erstmals findet in diesem Jahr der traditionelle Feuerwehrball am Fetten Donnerstag in der Merziger Stadthalle statt, nachdem der Besucherzuspruch in der Vergangenheit immer größer wurde und somit die Feuerwehr-Räume diesem Andrang nicht mehr gewachsen waren.

Zudem darf sich die Feuerwehr in Merzig im Jahr 2019 über die Inbetriebnahme eines neuen Mannschaftstransportwagens freuen. Auch beginnen nun die Planungen zur Beschaffung eines neuen Rüstwagens.

Mit einem Zitat von Henry Ford „In der Zusammenkunft ist der Anfang, in dem Zusammenhalt der Fortschritt und in der Zusammenarbeit liegt der Erfolg“ bedankte sich Maxheim bei allen für den engagierten Einsatz.

Zusammen mit Bürgermeister Marcus Hoffeld verabschiedete Löschbezirksführer Joachim Maxheim danach Dr. Detlef Nikolaus Hans in die Altersabteilung und ernannte ihn gleichzeitig zum Fachberater für Notfallmedizin.

Zudem konnte Bürgermeister Hoffeld Hauptbrandmeister Joachim Maxheim bereits zum dritten Male in Folge zum Löschbezirksführer in Merzig ernennen. Er ist damit stattliche 18 Jahre im Amt. Die Merziger Löschbezirksführung wurde zudem mit Oberlöschmeister Christian Schneider um einen zweiten Stellvertreter ergänzt.

Der Löschbezirk Merzig hat zurzeit rund 100 Mitglieder, 57 Aktive, davon elf Frauen, 19 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr sowie 24 Kameraden in der Altersabteilung.rr

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