Sternfahrt für einen sicheren Schulweg

HOMBURG „MEHRPLATZ FÜRSRAD“ lautete die Inschrift auf einem Transparent, welches von Ute Kirchhoff, Beauftragte für Radverkehr/ÖPNV der Stadt Homburg, und dem ADFC-Saar-Landesvorsitzenden Thomas Fläschner, bei einer Sternfahrt vor dem Homburger Rathaus präsentiert wurde. Im Rahmen der aktuell laufenden Aktion „Stadtradeln Homburg“ samt Wettbewerb „Schulradeln“ hatte der ADFC Saar gemeinsam mit der BUND-Regionalgruppe Bliesgau, dem Mannlich-Gymnasium und dem Saarpfalz-Gymnasium zu dieser Fahrt aufgerufen. Rund 50 Schüler sowie Erwachsene waren von sieben Treffpunkten in Bexbach, Kirkel, Jägersburg, Bruchhof, Kirrberg, Einöd und Blieskastel aus gestartet und im Pulk auf den Vorplatz des Rathauses geradelt. Von hier aus ging es – angeführt von den Polizeioberkommissaren Jeanette Blank und Thomas Clemenz von der Polizeiinspektion Homburg – zu den beiden Gymnasien. Ziel der Aktion war es, „auf die Notwendigkeit von mehr und besseren Radwegen hinzuweisen.“ Beide Vereine setzen sich für die Beseitigung von Gefahrenstellen für den Radverkehr im Kreis ein. Mit dieser Fahrrad-Sternfahrt wollte man mehr junge Menschen dazu bewegen, den Schulweg und andere Strecken mit dem Rad zurückzulegen. Darüber hinaus ging es auch darum, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein zu schaffen, wie viele Radler es gibt und warum viele Schüler nur an einem solchen Aktionstag sicher zu ihrer Schule kommen. Gefährliche Strecken und Einfahrten, Fahrrad untaugliche Wegabschnitte, Engstellen, zugeparkte, aber auch fehlende Radwege machen es Schülern oftmals schwer, den Weg zum Schulunterricht mit dem Fahrrad zu bewältigen.

red./jj Foto: Reichhart/Stadt Homburg

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