Sterne und Uwerescher Nickl

Dorfpaten schmücken die Ortseingänge von Oberesch

OBERESCH Spätestens wenn der Oberescher Dorfpate Jochen Senf die Uwerescher Nickel am Ortseingang aufstellt, wird in dem kleinen Bauerndorf Oberesch auf dem Nordgau die Vorweihnachtszeit eingeläutet. Nach und nach erobern auch die selbstgebastelten Sterne, Kerzen und Engel die in diesem Jahr neugestaltete Ortseinfahrt.

Hier wurde gemeinsam mit den Mitarbeitern des AWO Beschäftigungsprojektes Rehlingen-Siersburg eine niedrige Gartenmauer in Trockenmauerbauweise gebaut.

Das Gelände mit den beiden Saargaubänken wurde entsprechend angepasst, so dass auch für mobilitätseingeschränkte Spaziergänger und Rollstuhlfahrer ein barrierearmer Zugang ermöglicht wird. Die Mauer wurde oben durch eine rustikale Staketenzaun abgesichert.

Ein Schwerpunkt der Oberescher Bürgerwerkstatt ist darüber hinaus auch die jahreszeitliche Gestaltung der Ortseingänge. Die kreativen Dorfpaten haben schon einige Ideen für die nächsten Monate und sind fleißig am basteln. Im Eingangsbereich soll zukünftig auch ein kleines Beet Platz finden, das von den Mitgliedern der Bürgerwerkstatt im Frühjahr zum Beispiel mit hohem Sommerflor (z.B. Sonnenblumen) bepflanzt werden kann.

Bei der Gestaltung der Ortseingänge orientiert sich die Bürgerwerkstatt an den Vorschlägen von Impulsgeber Gerhard Schmidt, die im Ortsrat und beim „Uwerescher Dorfgespräch“ vorgestellt wurden.

Die Maßnahmen dienen laut Gerhard Schmidt auch der Verkehrsberuhigung. Ziel der Umgestaltung ist es, dem einfahrenden Autofahrer den Eindruck einer innerörtlichen Gartenanlage zu vermitteln.

Der Beginn des Ortes wird so optisch nach vorne geschoben und liegt gleich hinter dem Ortsschild, so dass dem Autofahrer der Beginn einer bebauten Ortslage deutlicher wird. Erwartet wird von der Maßnahme ein Beitrag zur Geschwindigkeitsreduzierung der in den Ort einfahrenden Fahrzeuge.

Ortsvorsteher Michael Engel bedankte sich bei allen Mitglieder der Bürgerwerkstatt und den Mitarbeitern des AWO-Beschäftigungsprojekts Rehlingen-Siersburg für den ehrenamtlichen Einsatz für die Dorfgemeinschaft. Oft seien es die kleinen Dinge, die einen Ort liebens- und lebenswert machen.red./eck

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