„Stars von heute und morgen“

Gala- und Benefizkonzert im Dudweiler Bürgerhaus

DUDWEILER Zum 20. Jubiläum der Dudweiler Musikschule Chun und zehnten Jubiläum des HA Multikulturelles Orchester e. V. fand ein Galakonzert der Extraklasse im Bürgerhaus statt: Stars von heute und morgen traten gemeinsam auf!

Der populäre Radio-Moderator Jonas Degen aus Dudweiler, ehemals Schüler von Christin Chun, klärte das Publikum im gut besuchten Festsaal des Bürgerhauses zu Beginn charmant über das Event und den Anlass des Abends auf.

Das Konzertprogramm begann zuerst mit Musik der „Stars von morgen“. Die junge Pianistin, Bundespreisträgerin des Wettbewerb „Jugend musiziert“ Elisa Schäfer, eröffnete das Konzert selbstsicher mit einem bekanntem Werk Chopins, dem Fantasie Impromptu. Eine weitere Siegerin des Bundeswettbewerbs, Pianistin Anna Florence Cho, eroberte das Herz des Publikums mit ihrem „Liebestraum“ von Franz Liszt.

Das Duo mit Rahel Missal (Geige) und Teresa Bubel (Klavier) – beide ebenfalls mehrmalige Preisträgerinnen bei „Jugend musiziert“ – zeigte sehr musikalisch ihre Interpretationen von „Paradis Sicilienne“ von Maria Teresia von Paradis und die „Polish Capriccio“ von C. Bacewicz. Das Publikum dankte für die exzellenten Darbietungen der Jungen Talenten mit lautem und langem Beifall.

Nicht weniger als die Musikschulleiterin Christin Chun persönlich und Nadiya Malkova, musizierten beide Pianistinnen vierhändige Walzer und bekannte Ungarische Tänze von Johannes Brahms.

Bekannter Singer und Songwriter Rainer Rodin spielte lässig mit seiner Gitarre – auch seine eigene Kompositionen. Zu hören war die Geigerin Tamara Merschwelischwili nicht nur auf der Violine, sondern überraschte ebenso gesanglich mit Arien aus Mozarts und Händels Federn. Die Klavierbegleitung übernahm ihr Vater Grigori.

Starpianistin Anny Hwang nahm die weite Reise aus Berlin für das feierliche Benefizkonzert an. Ihr perlendes und facettenreiches Klavierspiel mit den 88 Tasten am Flügel, klang ganz im Sinne der „ Jeux d’eau“ von Maurice Ravel – ein wahrlich plätscherndes Wasserspiel.

Anschließend bot sie ihren Zuhörern und Fans eine diabolische Toccata von J. Takacs an. Zum Schluss stiegen alle Musiker wieder auf die Bühne. Das Schalmeien Orchester, das unter der Leitung von Uwe Caspari „American Fantasia“ und „Highland Cathedral“ vortrug, begann mit einem kurzem Intro von Verdi. Haram Park (9 Jahre) zelebrierte ganz souverän und scheinbar ohne Lampenfieber mit Profi-Musikern wie dem Tenor Vincenzo di Rosa und der Sopranistin des Staatstheaters Eun-Ae Kim wundervolle Arien und Opernmomente. Als Zugabe gab es vom Tenor noch ein „O sole mio“ zum Abschluss. Das Publikum zeigte sich begeistert vom hohen Niveau des Konzerts. Die lauten Bravorufe und Standing-Ovations haben sich alle Mitwirkenden redlich verdient! red./jb

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