Starkes Selbstbewusstsein im Alltag

Wie verschiedene Faktoren dabei helfen können

Das Selbstbewusstsein beeinflusst das alltägliche Lebensgefühl sowie den Umgang mit verschiedenen Situationen u5nd Problemen. Es kann neben einem speziellen Training durch verschiedene Vorgehensweisen und Erlebnisse im Alltag gestärkt werden. Wir liefern einen Überblick, was dabei helfen kann und worauf zu achten ist.

Erfolge stärken das Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein bedeutet unter anderem, an den eigenen Erfolg zu glauben. Gleichzeitig fördern Erfolge das Selbstbewusstsein. Es handelt sich sozusagen um eine Aufwärtsspirale, in die sich jeder begeben kann. Auf die richtige Strategie kommt es dabei an. Denn viele Menschen machen im Alltag den Fehler, sich auf das Negative, sprich auf die Misserfolge, zu fokussieren. Das nagt am Selbstbewusstsein und führt in einen regelrechten Teufelskreis, eben in eine Abwärtsspirale. Um diese umzukehren, reicht es oftmals bereits aus, die eigene Perspektive zu ändern.

Erfolge hat schließlich jeder im Leben, meistens sogar täglich. Das Problem an der Sache ist, dass es sich eben nur selten um die ganz großen Erfolge wie eine Jobzusage handelt. Häufiger sind kleine Erfolgserlebnisse, die aufgrund der falschen Perspektive schlichtweg übersehen werden.

Wer einmal bewusst nachdenkt, dem fallen am Abend in der Regel viele kleinere oder größere Erfolge ein, die über den Tag hinweg erlebt wurden. Das Lob durch den Chef. Das Kompliment durch eine Verkäuferin. Das abgeschlossene Projekt. Das geringere Gewicht auf der Waage. Erfolge können viele Gesichter haben. Anstatt über diese also hinwegzusehen und sich auf die Misserfolge zu konzentrieren, ist es wichtig, solche Erfolge wahrzunehmen und somit ein neues Selbstbild zu entwickeln.

Häufig wird hierfür die Nutzung eines sogenannten Erfolgstagebuchs empfohlen. Dieses kann beispielsweise jeden Abend oder einmal wöchentlich geführt werden. Vor allem zu Beginn gilt: Je häufiger, desto besser. In diesem Erfolgstagebuch, das analog oder digital geführt werden kann, werden alle kleineren und größeren Erfolgserlebnisse dokumentiert. Bei diesem Erfolgstagebuch sind folgende Tipps hilfreich:

  • Wichtig ist, die Erfolge schnellstmöglich aufzuschreiben, bevor die Erinnerung verblasst.
  • Auch kleine Erfolge sollten dabei nicht vergessen werden.
  • Gerne dürfen dieselben Erfolge mehrfach aufgeschrieben werden, wenn diese immer wieder eintreten.
  • Sowohl berufliche als auch private Erfolgserlebnisse sollten berücksichtigt werden. 
  • Das Erfolgstagebuch kann in Stichpunkten oder ausformuliert geführt werden.
  • Wichtig ist in jedem Fall, dass die Aufzeichnungen verständlich sind, sodass sie auch nach Wochen, Monaten oder Jahren noch nachvollzogen werden können.
  • Konkrete Formulierungen sind daher sinnvoll, um auch die Details des Erfolgserlebnisses und die damit einhergegangenen Gefühle festzuhalten.
  • Um seine volle Wirkung zu entfalten, muss das Erfolgstagebuch auch „ausgewertet“ werden. Es ist daher wichtig, sich regelmäßig Zeit für die Selbstreflexion zu nehmen und die Erfolge sozusagen in Gedanken immer wieder zu erleben.

Allein, diese Erfolge aufzuschreiben, hilft beim Perspektivwechsel und plötzlich sehen sich viele Menschen selbst mit anderen Augen. Warum das wichtig ist? Die selbsterfüllende Prophezeiung ist hierbei ein Stichwort. Denn was Menschen erwarten, ziehen sie unwillkürlich an. Wer also davon ausgeht, Misserfolge zu haben, wird tatsächlich solche Niederlagen erleben und eventuelle Erfolge übersehen.

Wer sich hingegen selbst als erfolgreichen Menschen begreift, strahlt das auch aus, zieht dadurch quasi automatisch den Erfolg an und kann diesen vor allem auch wahrnehmen – was wiederum das Selbstbild vom erfolgreichen Menschen festigt. Positive Affirmationen und die Veränderung von Glaubenssätzen, falls notwendig, sind daher zwei weitere wichtige Strategien, um aus Erfolgen (mehr) Selbstbewusstsein zu schöpfen.

Wer diesen Perspektivwechsel einmal gemeistert hat, kann das Erfolgstagebuch mit der Zeit seltener oder gar nicht mehr führen – wird sich aber dennoch auf die Erfolge im Leben konzentrieren und somit von den positiven Effekten, sich selbst als „Erfolgsmenschen“ zu betrachten, profitieren. Und sollte doch eines Tages wieder Negativität in die eigenen Gedanken einziehen, kann jederzeit erneut zum Erfolgstagebuch gegriffen werden.

Äußeres Erscheinungsbild

Selbstbewusstsein entsteht also im eigenen Kopf und bedeutet nichts anderes, als sich seiner Selbst bewusst zu sein. Das bedeutet nicht, an sich nicht auch die Schwächen erkennen zu können. Aber es bedeutet, diese annehmen und sich selbst trotzdem lieben zu können. Selbstbewusstsein bedeutet außerdem, in die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und an den eigenen Erfolg zu glauben.

Selbstbewusstsein ist ein Begriff mit vielen Aspekten. Das bringt einen großen Vorteil mit sich: Dieses aufzubauen, ist manchmal einfacher als gedacht, denn dafür braucht es nicht mehr als das richtige „Mindset“, wie bereits im vorherigen Kapital angeschnitten wurde.

Das Selbstbewusstsein ist somit nicht von äußeren Faktoren abhängig, kann durch diese aber gestärkt werden. Das mag kompliziert klingen, ist jedoch eigentlich ganz einfach: Wer sich in seiner Haut wohlfühlt, ist selbstbewusster. Das bedeutet aber nicht, dass beispielsweise schöne Kleidung  für einen selbstbewussten Menschen essentiell sind. Sie stellen sozusagen das i-Tüpfelchen auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstsein und dadurch auch zu mehr Selbstsicherheit dar. Vor allem, wer gewisse Unsicherheiten wie die scheinbar „falsche“ Körpergröße schon seit vielen Jahren mit sich herumträgt, kann daher äußerliche Veränderungen nutzen, um auch innerlich eine neue Einstellung zu diesen angeblichen Makeln zu finden.

Um bei diesem Beispiel zu bleiben, können beispielsweise Frauen sich speziell kleiden, um größer zu wirken und sich dadurch selbstbewusster zu fühlen. Auch abseits der „Durchschnittsgrößen“ gibt es heute passende Mode, die auf die Besonderheiten zugeschnitten sind. Vermutlich wird eine solche äußere Veränderung nur wenigen Menschen im sozialen Umfeld auffallen, aber durchaus die innerliche Veränderung in Form einer selbstbewussteren Ausstrahlung. Ein Stück weit kann es also helfen, die eigene Selbstwahrnehmung auszutricksen – bis das eines Tages nicht mehr notwendig ist, weil sich das Selbstbewusstsein ausreichend gefestigt hat.

Dieser Mechanismus lässt sich natürlich noch auf viele weitere Komplexe ausdehnen, welche das äußere Erscheinungsbild betreffen, sei es das Körpergewicht, die Haarfarbe, die Nase oder ein anderes Merkmal, das als Makel empfunden wird. Ziel ist, sich eines Tages mit diesen angeblichen Makeln zu akzeptieren und zu lieben. Das bedeutet nicht, diese nicht mehr zu sehen und sich als rundum perfekt zu betrachten. Stattdessen sehen viele selbstbewusste Personen nach wie vor ihre Makel, aber haben gelernt, diese zu tolerieren und wissen, dass sie nicht ihren Wert als Mensch mindern.

Zudem versuchen sie, sofern das möglich ist, diese zum Positiven zu verändern, beispielsweise in Form einer Gewichtsabnahme durch eine gesunde Ernährung und (mehr) Sport. Selbstoptimierung und Selbstbewusstsein müssen sich somit nicht widersprechen, nur sollte diese Optimierung dem eigenen Wunsch entspringen und nicht jenem, anderen Personen gefallen zu wollen. Denn wer wirklich selbstbewusst ist, lässt sich durch die Kritik anderer Menschen nicht beirren.

Der richtige Umgang mit Kritik

Das leitet direkt über zum nächsten Thema. Denn Selbstbewusstsein und Kritik hängen ebenfalls eng zusammen. Viele Menschen denken, an selbstbewussten Personen würde Kritik abprallen. Das ist jedoch nicht der Fall. Wer keinerlei Kritik akzeptiert, ist nicht selbstbewusst, sondern überheblich – eventuell sogar narzisstisch veranlagt – und somit auch nicht lernfähig. Bei wem hingegen jede Kritik direkt große Selbstzweifel auslöst, der ist ebenfalls (noch) nicht selbstbewusst genug. Kritik ist somit stets eine hervorragende Möglichkeit, um das eigene Selbstbewusstsein auf den Prüfstand zu stellen.

Daher ist Kritik sogar wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung. Menschen fällt es schließlich schwer, sich selbst aus einem distanzierten und kritischen Blickpunkt zu betrachten und somit Fehlverhalten oder Verbesserungspotenziale zu erkennen. Das Feedback von anderen Personen kann dabei eine wertvolle Hilfestellung sein, wird aber nur allzu oft als persönlicher Angriff gewertet. Selbstbewusste Menschen reagieren daher nicht defensiv auf Kritik, sprich sie begeben sich nicht sofort in den Verteidigungsmodus und sind damit kritikunfähig.

Stattdessen ist es wichtig, die Worte erst einmal neutral zu betrachten, also nicht negativ aufzufassen oder sogar direkt zuzustimmen und sich dadurch selbst klein zu machen. Nur aus einer neutralen Perspektive kann geprüft werden, ob die Kritik berechtigt ist oder nicht. Das gilt es im Einzelfall zu prüfen, wofür gegebenenfalls die Meinung weiterer Personen eingeholt werden kann.

Selbstbewusste Menschen stehen also nicht per se über jeder Kritik, sondern nehmen diese dankbar an. Sie prüfen daraufhin, ob diese einen wahren Kern hat. Durchaus kann das Fazit dann lauten, dass die Kritik unberechtigt ist und somit wird schlichtweg darüber hinweg gesehen.

Demgegenüber können sich selbstbewusste Personen aber auch eingestehen, wenn Kritik (zumindest teilweise) berechtigt ist und nehmen diese nicht als emotionale Verletzung, sondern als Antrieb zur Selbstoptimierung. Sie betrachten Kritik als Chance zum Wachsen – als Persönlichkeit und in ihrem Selbstbewusstsein.

Mentale Ausgeglichenheit und Zufriedenheit

Menschen mit geringem Selbstbewusstsein sind häufig jene, die mit ihrem Leben in irgendeiner Art und Weise unzufrieden sind. Das kann sich auf die eigenen inneren oder äußeren Werte beziehen, aber auch auf den Job, auf die Beziehung, auf den Freundeskreis oder auf andere Lebensbereiche. Sie führen also nicht das Leben, welches sie sich eigentlich wünschen würden, und reagieren darauf, indem sie sich selbst die Schuld dafür geben. „Ich kann das nicht“ oder „ich bin nicht gut genug“ sind dabei zwei weit verbreitete Glaubenssätze. Gleichzeitig wird neidisch auf andere Personen geblickt, die scheinbar ein viel besseres Leben haben.

Selbstbewusste Menschen wissen hingegen, dass sie ihr Schicksal zu großen Teilen selbst in der Hand haben. Wenn sie noch nicht an jenem Punkt im Leben stehen, den sie sich wünschen würden, arbeiten sie daran, dieses Ziel zu erreichen. Sie gehen sozusagen in die Selbstwirksamkeit, anstatt in Jammern oder Komplexen zu versinken. Selbstbewusstsein bedeutet somit auch Eigenverantwortung und dieses Gefühl der Kontrolle sorgt für mehr Zufriedenheit.

Unter dem Strich sind selbstbewusste Menschen daher zufriedener und ausgeglichener – selbst, wenn sie ebenfalls noch nicht das „perfekte“ Leben führen. Die gute Nachricht lautet: Dieser Prozess lässt sich auch umkehren. Wer also noch nicht selbstbewusst (genug) ist, kann dieses Selbstbewusstsein durch mehr Zufriedenheit und Ausgeglichenheit erreichen.

Das gilt auf der körperlichen Ebene, beispielsweise durch Entspannungstechniken, um Stress abzubauen und mehr Gelassenheit zu erlangen. Aber das gilt auch auf der mentalen Ebene, sprich die Kontrolle über das eigene Leben zu übernehmen, Ziele zu verfolgen und dabei – wie bereits erwähnt – ein Erfolgstagebuch zu führen.

Körperliche Fitness

Auch Sport kann das Selbstbewusstsein in vielerlei Hinsicht stärken. Denn die eigene Gesundheit und Fitness hat einen großen Einfluss darauf, was sich ein Mensch zutraut oder eben nicht. Wer sich stark fühlt, wird also eher Herausforderungen annehmen als eine Person, die sich ohnehin erschöpft oder krank durch den Tag kämpft – und das gilt nicht nur für sportliche Herausforderungen, sondern auch für viele andere Lebensbereiche.

Auf die körperliche Fitness zu achten, sei es durch eine ausgewogene Ernährung, durch ein regelmäßiges Training, durch ausreichend Entspannungszeiträume im Alltag und weitere gesundheitsförderliche Maßnahmen, wirkt sich dadurch indirekt auch positiv auf das eigene Selbstbewusstsein aus.

Es kommt jedoch noch ein zweiter Faktor ins Spiel: Sport kann auch direkt mehr Selbstbewusstsein schenken, indem konkrete Ziele verfolgt und erreicht werden. Es muss nicht gleich der Marathon sein, sondern schon kleine Verbesserungen können zu den bereits erwähnten Erfolgserlebnissen führen und dadurch zur Erreichung höher gesteckter Ziele motivieren. Auch hier kommt also die Selbstwirksamkeit zum Tragen und wer beim Training merkt, dass alle Herausforderungen gemeistert und sämtliche selbstgesteckten Ziele erreicht werden können, überträgt diese Erkenntnis unwillkürlich auch auf andere Lebensbereiche.

Zuletzt kommt bei vielen Menschen noch der optische Faktor ins Spiel, sprich sie fühlen sich durch den Sport schlichtweg attraktiver, weil sie beispielsweise muskulöser oder schlanker geworden sind. Es handelt sich daher vor allem um eine subjektive Wahrnehmung, die dazu verleitet, in verschiedenen Lebenssituationen selbstbewusster aufzutreten.

Allein diese Veränderung der Ausstrahlung sorgt dann häufig für mehr (positive) Aufmerksamkeit im Alltag, was wiederum das Selbstbewusstsein stärkt und somit erneut eine Aufwärtsspirale auslöst. Die körperliche Fitness aktiv zu fördern, ist daher für jeden Menschen wichtig, nicht nur aus gesundheitlicher Sicht, sondern auch für das eigene Selbstbewusstsein.

Stetiges Interesse an neuem Wissen

Das lebenslange Lernen ist ein Thema, das in der Arbeitswelt heutzutage viel diskutiert wird. Schließlich haben Entwicklungen wie die Digitalisierung dazu geführt, dass Wissen eine kürzere „Halbwertszeit“ hat, sprich schneller veraltet ist. Das lebenslange Lernen gewinnt daher zunehmend an Bedeutung, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und somit als Arbeitskraft einen (höheren) Wert zu haben. Allein aus diesem Wissen heraus, eine begehrte Fachkraft zu sein, ziehen viele Menschen ihr Selbstbewusstsein im Berufsalltag.

Aber auch in anderen Lebensbereichen ist es wichtig, sich immer wieder neues Wissen anzueignen oder bestehendes Wissen zu aktualisieren. Denn das hält das Gehirn auf Trab und schenkt einem zugleich das wohltuende Gefühl, alles lernen zu können, wenn gewünscht. Hier kommen also erneut die Erfolgserlebnisse ins Spiel, weshalb es wichtig ist, sich lebenslang eine gewisse Neugierde zu bewahren.

Zudem ist Wissen wichtig für die eigene Persönlichkeitsentwicklung, denn dabei muss es sich längst nicht nur um Wissen im Sinne von beruflichen Qualifikationen handeln, sondern auch psychologisches Wissen, soziale Kompetenzen sowie viele weitere Bereiche können und sollten stetig weiterentwickelt werden. Das ermöglicht, das eigene Selbstbewusstsein auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu fördern.

Große Herausforderungen angehen

Nach diesen Tipps für den Alltag und für kleinere Erfolgserlebnisse, fehlen noch die ganz großen Herausforderungen im Leben. Vor diesen schrecken nämlich viele Menschen zurück. Sie stellen sich also vielleicht kleineren Hürden oder verfolgen kleinere Ziele – schieben aber große Herausforderungen so lange wie möglich vor sich her. Bevor sie diese jedoch nicht aktiv anpacken, können sie diese auch nicht meistern und somit auch kein Selbstbewusstsein daraus schöpfen.

Es ist daher zwar wichtig, große Herausforderungen erst anzugehen, wenn eine gewisse Bereitschaft dafür besteht. Ein Marathon ist dafür ein gutes Beispiel, denn er kann natürlich nicht einfach untrainiert bestritten werden. Aber irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, einfach sozusagen ins kalte Wasser zu springen.

Es sind nämlich gerade diese großen und vielleicht unmöglich erscheinenden Herausforderungen, die schlussendlich auch den größten Sprung für das eigene Selbstbewusstsein bedeuten, sofern sie gemeistert wurden. Wichtig ist daher, sich eine realistische Vorstellung der anstehenden Herausforderung zu machen und sich bestmöglich darauf vorzubereiten. Dann gilt es, den Mut zu fassen, diese Hürde anzugehen – und zu meistern. Bei wem diesbezüglich die Ängste zu groß sind, der kann sich gegebenenfalls externe Hilfe wie Lebensberater, Psychologen, Heilpraktiker, Coaches oder andere Personen des Vertrauens an die Seite holen.

Große Herausforderungen sind also eine Gelegenheit, um als Persönlichkeit zu wachsen und selbstbewusster zu werden. Sie lassen sich im Leben nicht vermeiden und daher gilt es, diese nicht mit Angst als Risiko zu betrachten, sondern als Chance für mehr Selbstbewusstsein und die eigene Weiterentwicklung. Das ist leichter gesagt als getan, doch wer einmal seinen „inneren Schweinehund“ überwunden und eine Herausforderung gemeistert hat, der wird vor der nächsten Herausforderung weniger Angst haben, sprich sie selbstbewusster angehen. Dadurch wird er auch diese meistern, noch selbstbewusster werden, und immer so weiter.

Fazit

Selbstbewusstsein kann also ein sich selbst verstärkendes Phänomen werden, wenn es dazu führt, sich in einen Kreislauf aus Erfolgen, noch mehr Selbstbewusstsein, erneuten Erfolgen und so weiter zu begeben. Wer diesen Mechanismus einmal begriffen hat und gelernt hat, ihn für sich zu nutzen, kann sein Selbstbewusstsein aktiv aufbauen. Das wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf das eigene Leben aus, sowohl privat als auch beruflich. Denn mehr Selbstbewusstsein bedeutet mehr Erfolg, mehr Gesundheit, mehr Glück und mehr Wohlbefinden.

Allerdings funktioniert dieser Kreislauf auch umgekehrt. Wer also vor Herausforderungen zurückschreckt oder sich durch eine Niederlage vom Weg abbringen lässt, wird beginnen, an sich selbst zu zweifeln. Dadurch werden neue Herausforderungen gemieden, was unweigerlich zu weiteren Rückschlägen führt und irgendwann sind die eigenen Ziele in scheinbar unerreichbare Ferne gerückt. Das Selbstbewusstsein ist somit nichts Statisches, sondern ein Entwicklungsprozess, der ein Leben lang aktiv gesteuert werden muss.

Nur so kann selbst bestimmt werden, in welche Richtung es sich entwickelt – und nur so kann es gestärkt werden, um von all seinen Vorteilen zu profitieren. Es empfiehlt sich also, sofort damit anzufangen, wenn auch nur im Kleinen, um erste Erfolgserlebnisse zu verzeichnen und sich somit in die Aufwärtsspirale zu begeben; bis irgendwann die ganz großen Herausforderungen selbstbewusst angegangen werden.

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