Starker Saisonauftakt

Friedrichsthaler Wasserballer gewinnen Derby gegen Neunkirchen mit 24:11

FRIEDRICHSTHAL Wie in den letzten Jahren auch starteten die Friedrichsthaler Wasserballer mit dem Saar-Derby gegen den SV Neunkirchen in die Oberligasaison. Allerdings war dieses Jahr einiges anders als in den Jahren zuvor: So stiegen die SVFler dieses Jahr recht spät in die Runde ein, bestritten ihr erstes Spiel auswärts und begannen die Saison erstmals in der Vereinsgeschichte als amtierender Meister. Dementsprechend wollte man im Auftaktspiel direkt eine gute Leistung zeigen, um erfolgreich in die Mission Titelverteidigung zu starten. Zwar fehlten Spielertrainer Szczurkiewicz mehrere Spieler, darunter mit Maximilian Simonett und Thomas Pink beide Linkshänder, dennoch konnte er 13 Spieler ins Wasser schicken und Jugendspieler Niklas Stenger kam zu seinem Oberligadebüt. Im ersten Spielabschnitt begannen die Friedrichsthaler als hätte es weder Spielpause noch Regeländerungen gegeben: Innerhalb von drei Minuten lagen die Gäste in der Neunkircher Lakai nach Toren von Tobias Bauer, Pascal Hinz und Lukas Mathieu mit 4:0 vorne. Bis zum Viertelende setzte Friedrichsthal diese konsequente Spielweise fort und Oliver Krause erzielte in Überzahl mit einem herrlichen Treffer das 9:1 aus Sicht der Gäste. Offensiv ging es in den folgenden Spielabschnitten etwas ruhiger zu, aber auch hier ließ sich die Ausbeute von vier, fünf und sechs Treffern durchaus sehen, gerade da sich darunter mehrere schöne und schnell gespielte Angriffe befanden. So lief der Ball vor dem 16:5 direkt gespielt und ohne Kontakt mit dem Wasser über vier Stationen, sodass Yanis Künstle unbehindert vollstrecken konnte. Bester Schütze im Wasser war Tobias Bauer mit insgesamt acht Treffern, die er aus den verschiedensten Spielsituationen und Positionen erzielte.

Weniger gut war nach dem ersten Spielabschnitt das Abwehrspiel der SVFler. Immer wieder gelang es Neunkirchen durch Einzelaktionen individuelle Fehler der Friedrichsthaler auszunutzen und in Hinausstellungen und Tore umzusetzen. Gerade an diesen Fehlern, welche sich auch in der in Anbetracht des Spielverlaufs sehr hohen Anzahl von neun Hinausstellungen gegen die Gäste niederschlugen, gilt es nun bis zum Heimspiel am kommenden Freitag zu arbeiten, um die Siegesserie im Friedrichsthaler Becken fortzusetzen und den eigenen Zuschauern einen guten Heimauftakt bieten zu können.

red./jb

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de