Stadt soll „wachsen und blühen“

Bürgermeister Peter Klär hatte zum Neujahrsempfang geladen

ST. WENDEL Unter dem Motto „Wachsen und Blühen“ empfing St. Wendels Bürgermeister Peter Klär die Gäste zum Neujahrsempfang im Saalbau.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2019 stellte das Stadtoberhaupt fest, dass sechs Millionen Euro in den Hochbau investiert worden sind. Allein eine Million wurde im Saalbau verbaut.

Weiterhin kamen die Mehrzweckhallen in Bliesen, Niederlinxweiler und Oberlinxweiler in den Genuss finanzieller Zuwendungen. Außerdem wurde in das Kulturzentrum Krone und das Feuerwehrzentrum in Urweiler investiert, ebenso wie in die Kulturzentren in Dörrenbach, Leitersweiler, Osterbrücken und Remmesweiler.

Außerdem wurde mit rund vier Millionen Euro der höchste Wert in der Geschichte der Stadt in den Straßen und Kanalbau in allen Stadtteilen investiert, insgesamt neun Millionen in drei Jahren „und das in einer Stadt, die mit 113 Quadratkilometern die zweitgrößte des Landes ist“, so der Bürgermeister.

„Auch 2020 müssen wir uns wieder anstrengen“, blickte Klär in die Zukunft. Das Haushaltsvolumen in Höhe von 60 Millionen Euro soll in die Förderprogramme zur Gebäudesanierung fließen. Die Infrastruktur der Feuerwehren soll weiter verbessert werden. Die Baulanderschließung in Hoof soll zum Abschluss gebracht werden und der Endstufenausbau in Urweiler, Rothweid und Zähngert Bliesen soll fertig gestellt werden.

Außerdem möchte der Bürgermeister das Bebauungsplan-Verfahren Mühlenacht weiter voranbringen. „In Bliesen werden wir Bauplätze in der Burgstraße ausweisen und der Bebauungsplan Abendstall in der Kernstadt ist nach 20 Jahren nun endlich rechtskräftig“, führte Peter Klär weiter aus. In Niederkirchen gibt es eine neue Schulsporthalle.

Der Bürgermeister machte bereits jetzt deutlich, dass im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen des EVS in der Parkstraße, die fließend in den Planungswettbewerb Bahnhofstraße übergehen werden, er den Dialog mit den betroffenen Gewerbetreibenden, Geschäftsleuten und Anwohnern suche. „All das betrifft natürlich auch den städtischen Einzelhandel und deshalb brauchet es frühzeitig eine dauernde Kommunikation mit allen Beteiligten“. Im Rathaus wird es dazu eine neue Anlaufstelle geben, die sich auch um die Belange der lokalen Wirtschaft kümmern wird.

Weitere Schwerpunkte der künftigen Arbeit sind der Digitalpakt Grundschule, das Highspeed-Glasfasernetz, die Ladeinfrastruktur und Mobilitätsalternativen. Er rief außerdem die Bürger der Kreisstadt auf, sich zusammen mit dem Institut für künstliche Intelligenz am Standort Globus St. Wendel an dem einzigartigen Projekt „Urban Gardening - made in St. Wendel“, mit dem sich Bürger aktiv um das Wohl der städtischen Pflanzen kümmern können, zu beteiligen. „Wir nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand“, schloss Klär. jam

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