„St. Martin to go“

Pfarrei Heiliger Ingobertus verteilt Martinspäckchen

ST. INGBERT Am 11. November wird traditionell des Heiligen Martin von Tours gedacht, der im 4. Jahrhundert lebte und dadurch bekannt wurde, dass er einem frierenden Bettler die Hälfte seines Offiziersmantels schenkte. Durch die Corona-Einschränkungen werden die Feierlichkeiten zu Ehren von Sankt Martin in diesem Jahr in St. Ingbert anders als gewohnt stattfinden.

„Leider sind die üblichen Martinsfeiern und die beliebten Umzüge aufgrund der aktuellen Lage nicht erlaubt“, so Daniel Zamilski, Pfarrer der Pfarrei Heiliger Ingobertus, „trotzdem fällt St. Martin nicht aus.“ Der Seelsorger betont, dass der Entfall der Umzüge keineswegs einen Rückzug der Kirche bedeute. Vielmehr sei nach Chancen gesucht worden, um möglichst viele Menschen auf anderen Wegen zu erreichen. „Mit dem Pastoralteam, dem Pfarreirat und den Leiterinnen der sechs katholischen Kindertagesstätten haben wir dazu kreative Ideen entwickelt“, berichtet Zamilski. So fänden in den Kitas Martinsfeiern und kleine Umzüge für die Kinder statt, die Eltern und Familien der Kinder bekämen zudem Martinspäckchen geschenkt, die mit einer Martinsbrezel, der Martinslegende und dem St. Martinslied einladen, sich zu Hause mit dem Thema Nächstenliebe und Teilen auseinanderzusetzen. Aber auch die übrigen St. Ingberter gingen nicht leer aus: am 11. November werden die „St. Martin to go“-Päckchen auf dem Marktplatz (10 bis 12 Uhr) und in der Fußgängerzone vor der Alten Kirche (15 bis 17 Uhr) verteilt. red./jj

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