Spendenfond hilft Bürgern in Not

In 25 Jahren konnten 1 800 Menschen aus dem Landkreis unterstützt werden

SAARLOUIS Ohne eigenes Verschulden in finanzielle Notlagen zu geraten, ist eine Vorstellung, die bei den Menschen Besorgnis auslöst. Passiert es doch, so ist das Gefühl von Hilf- und Ratlosigkeit oftmals besonders belastend.

Wenn Bürger des Landkreises unverschuldet, beispielsweise durch Krankheit, Unfall oder höhere Gewalt, in finanzielle Not geraten und gesetzliche Hilfen nicht greifen oder nicht ausreichen, dann springt der Hilfsfond „Bürger in Not“ ein. Während der 25 Jahre, die der Hilfsfond bereits existiert, konnte über 1 800 Menschen in einer so ausgelösten finanziellen Notsituation geholfen werden. Das Besondere am Hilfsfond „Bürger in Not“ ist, dass er ausschließlich aus Spendengeldern finanziert wird. Einzelne Bürger, Firmen, Organisationen und Vereine können durch eine Spende ein klares Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls für Mit­bürgerinnen und Mitbürger setzen.

„Der Landkreis Saarlouis ist eine Region, in der wir zusammenhalten. Der Hilfsfond „Bürger in Not“ ist ein herausragendes Beispiel dafür und zeigt die enge Verbundenheit in unserem Landkreis“, sagt Landrat Patrik Lauer über den Hilfsfond.

Zum Jahresabschluss 2019 durfte sich der Hilfsfond „Bürger in Not“ noch einmal über mehrere Großspenden freuen. So verkauften die Auszubildenden des Globus-Baumarktes Saarlouis Waffeln und Glühwein für den guten Zweck und konnten damit fast 450 Euro für den Hilfsfond erwirtschaften. Marktleiter Jörg Folz war vom Engagement seiner Azubis begeistert. Auch auf dem Wadgasser Weihnachtsmarkt sammelte man mit der traditionellen Lichteraktion „Wadgasser Sternenzauber“ wieder für Hilfsprojekte: Durch das tolle Engagement aller Beteiligten konnte der Wadgasser Bürgermeister Sebastian Greiber dem Landrat Patrik Lauer sowie der Amtsleiterin des Amtes für soziale Dienste und Einrichtungen, Christine Ney, einen Scheck in Höhe von 1 000 Euro für den Hilfsfond überreichen.

Auch der Lions-Club Saarlouis machte sich getreu seines Mottos „We serve“ für den Hilfsfond stark und spendete 5 000 Euro. red./jb

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