Spende für den guten Zweck

AWO, Naturfreunde und Stadt Sulzbach unterstützen Kinder-Hospizdienst Saar

SULZBACH Seit es in Sulzbach den Salz- und Kräutermarkt gibt, stehen sie zusammen am Stand für die gute Sache. Die Rede ist von den Naturfreunden Sulzbach, dem Team der AWO Sulzbach/Hühnerfeld in Zusammenwirken mit der Stadt Sulzbach.

„Die vergangenen Jahre hatten wir anlässlich des Salz- und Kräutermarktes selbst gezogene Blumen verkauft. Der Erlös ging einmal an die städtische Kita in Neuweiler. Vergangenes Jahr an die Lebenshilfe in Homburg“, erläutert AWO-Frau Waltraut Trautwein. Denn dieses Jahr beim Ortstermin in der Begegnungsstätte Kompass in der Sulzbachtalstraße ist man zum vierten Mal zusammengekommen, um den diesjährigen Erlös aus dem gemeinsamen Verkaufsprojekt für den guten Zweck zu übergeben. „Dieses Jahr haben wir sozusagen das Lavendelkaffee betrieben“, erklärt Trautwein. Kuchen- und Kaffeespenden seien von Sulzbacher Bürgern zum Verkauf spendiert worden, so Monique Broquard als Sprecherin der Naturfreunde Sulzbach.

Bürgermeister Michael Adam war sichtlich erstaunt über den hohen Betrag, der zusammen gekommen ist. „Das ist ja mal eine Summe. Mit 600 Euro kann man schon viel Gutes tun“, sagte der Verwaltungschef mit Blick auf Beate Leonhard-Kaul, Teamleiterin des Kinder-Hospizdienstes Saar. „Wir sind sehr froh über diese Spende“, so Leonhard-Kaul. Denn das Kinder-Hospitz ist mit den zahlreichen Angeboten und Hilfsprojekten für betroffene Familien auf Spenden angewiesen.

„Unser Ziel ist, schwerstkranke oder schwerbehinderte Kinder und Jugendliche und deren Familien vor allem zu Hause zu unterstützen und zu begleiten. Wir wollen dafür Sorge tragen, dass die Lebensqualität der Betroffenen gefördert wird und so lange wie möglich erhalten bleibt“, so die Hospitz-Teamleiterin. Konkret werden die 600 Euro aus Sulzbach nun in ein Trauerarbeit-Projekt fließen, das hilft, dass Betroffene den Verlust und Tod eines Kindes überstehen können. „Wir haben eine Kinder- und Jugendgruppe. Hier möchten wir auch Geschwisterkindern helfen, einen Schicksalsschlag zu verkraften“, so Leonhard-Kaul weiter. Man wird von der Spende psychologisch hochwertige Bücher anschaffen können, Bastelmaterial anschaffen. – Stichwort Kunsttherapie – oder „Einfach mal mit den Kindern Eis essen gehen können, um wieder ein Stück weit Alltag ins Spiel zu bringen“, so Bürgermeister Michael Adam hierzu. red./jb

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