Spannendes Hörerlebnis

Mit dem Collegium Instrumentale Saarbrücken

ST. INGBERT/SAARBRÜCKEN Das Collegium Instrumentale Saarbrücken (CIS) konzertiert Ende Oktober in Saarbrücken und St. Ingbert. Zur Aufführung kommen „Zur Gemühts-Ergetzung“ – J. S. Bachs Goldberg-Variationen.

Johann Sebastian Bach komponierte im Jahr 1740 für den Reichsgrafen von Kayserlingk und dessen Cembalisten Johann Christian Goldberg eine „Aria mit verschiedenen Veränderungen vors Clavicembal mit 2 Manualen“ und schuf damit einen der bedeutendsten Variationszyklen der Musikgeschichte. Er bediente sich dabei einer Vielzahl von Ausdrucks- und Formentypen seiner Zeit, verwendete stilisierte Tänze, Fughetten, freie Arien mit expressiven Mollvarianten, virtuose Spielstücke und zum Ausklang zwei heitere Volkslieder, bevor die Aria, die dem Werk zu Grunde liegt, noch einmal erklingt.

In der vom Collegium Instrumentale Saarbrücken dargebotenen Bearbeitung von Franzpeter Goebels für Cembalo solo, Streichquartett und Streichorchester mit Solovioline im Raum verteilt und ergänzt durch die Nr. 9 Prelúdio y Fuga aus den Bachianas Brasileiras von Heitor Villa-Lobos, einer brasilianischen Hommage an Bach, wird das Werk zu einem kurzweiligen und spannenden Hörerlebnis..

Die Ausführenden sind Christian von Blohn, Cembalo, ein Streichquartett und das Collegium Instrumentale Saarbrücken (Solovioline: Thomas Hemkemeier). Die Leitung hat Helmut Haag.

Am Samstag, 26. Oktober, findet das Konzert um 19 Uhr in der Stiftskirche St. Arnual statt, am Sonntag, 27. Oktober, um 18. Uhr, in der Christuskirche St. Ingbert-Mitte – Eintritt 10 Euro.red./dos

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