Solidarität mit den St. Ingberter Muslimen

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer besucht Recyp Sultan Moschee

ST. INGBERT Am 19. Februar wurden in Hanau zehn Menschen erschossen. Darunter neun Personen mit Migrationshintergrund. Unter den Opfern der rassistischen Morde waren insbesondere Muslime, weshalb der Oberbürgermeister St. Ingberts der hiesigen Recyp Sultan Moschee in der Kaiserstraße einen Solidaritätsbesuch abstattete. Die Moschee wurde 1986 eröffnet und neben türkischen Muslimen kommen infolge der Flüchtlingskrise auch viele Syrer regelmäßig zum Freitagsgebet. Und natürlich ist man gerade freitags besorgt, da dann die Türen für alle geöffnet sind, so der Vorsitzende, Rafuk Varsay. Mit diesem Besuch, an dem auch der derzeitige Imam, Eyüp Dikmen, teilnahm, setzt Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und für ein friedliches Miteinander der Bürger in der Mittelstadt: „St. Ingbert ist eine weltoffene und friedliche Stadt, Hass und Hetze haben hier keinen Platz!“.red./jj

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