Solidarität mit den Helfern der Tafel

CDU Dillingen dankt den ehrenamtlichen Helfern

DILLINGEN Vertreter der CDU Stadtratsfraktion und des CDU Stadtverbandes besuchten haben die Dillinger Tafel besucht. „Damit wollen wir zunächst ein Zeichen der Solidarität mit den vielen Helferinnen und Helfern vor Ort setzen, und ihnen für die großartige Arbeit danken, die dort im Ehrenamt geleistet wird“, erklärt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Franz-Josef Berg.

Die Christdemokraten wollten sich zugleich aber auch vor dem Hintergrund der aktuellen Debatten über die Arbeit der Tafeln bundesweit in der Dillinger Einrichtungen ein Bild machen und sich über die aktuelle Situation vor Ort informieren.

Demnach versorgt die Dillinger Tafel aktuell wöchentlich bis zu 250 Bedarfsgemeinschaften mit Lebensmitteln. Die Zahl an Bedürftigen lag zwischen 2014 und 2015 bei rund 340 und ist danach wieder zurückgegangen. „Gedränge oder Probleme durch respektloses Verhalten einzelner Personen“, so schilderte es die Leiterin der Tafel, Heidi Zech, „gab es immer schon, auch vor der Flüchtlingskrise“. Aber in Dillingen nehme man bei der Verteilung der Nummern für die Ausgabe von Lebensmitteln Rücksicht auf ältere und behinderte Mitmenschen und auch auf Alleinerziehende und Frauen mit Kinderwagen. „Wir versuchen diesen Personenkreis vor den anderen an die Reihe zu nehmen“, erklärte Heidi Zech. Und bisher sei es auch jederzeit gelungen, alle mit Lebensmitteln zu versorgen.

Die Delegation der CDU Dillingen zeigte großes Interesse an den Ausführungen der Tafel-Mitarbeiter und bot an, bei Problemen jederzeit als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. „Wir haben großen Respekt vor diesem Ehrenamt. Mit unserem Besuch wollten wir den vielen Helferinnen und Helfern zeigen, dass wir sie nicht alleine lassen bei der Bewältigung dieser großen Aufgabe“, erklärt die Vorsitzende der CDU Stadtratsfraktion Dagmar Heib. red./mk

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