„Sober New York City“

Fotograf Bento Orlando Haridas zeigt einen anderen Blick auf die Weltmetropole

OTTWEILER „Nüchternes New York City“ heißt in der Übersetzung der Titel der Ausstellung des Fotografen Bento Orlando Haridas, die am Mittwoch, 28. November um 18 Uhr im Marienkrankenhaus Ottweiler eröffnet wird.

Und der Titel ist Programm. Denn die Fotografien zeigen New York City von einer besonderen Seite. Glanz und Glamour werden ersetzt durch Schwarz-weiß-Darstellungen nüchterner Situationen und Menschen, die zu dieser weltweit bekannten Stadt genauso gehören, wie die Attraktionen und Sensationen.

Bei den Fotografien von Bento Orlando Haridas stehen Mittellosigkeit, kulturelle Unterschiede und ganz alltägliche Situationen im Fokus. „Als Tourist ist es nicht immer einfach einen nüchternen Blick einzunehmen, da imposante Gebäude und Monumente den Blick in den Himmel richten, nach oben – weg vom Boden und damit oft weg von den Tatsachen die sich dort abspielen“, so der Künstler.

Er will mit seinen Bildern genau diese Tatsachen zeigen und deutlich machen, was New York City eben auch ist: Eine Stadt in der die Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebensgeschichten leben.

Die Ausstellung zeigt weniger populäre Teile von New York und setzt diese Teile auf einzigartige Weise zusammen. Die Armut, die auf den Straßen vor den hohen Gebäuden herrscht, Künstler, die ihrer Leidenschaft nachgehen und alte Traditionen, die in einer modernen Welt weitergeführt werden, sind nur ein paar Blickwinkel, die dabei ins Verhältnis zueinander gesetzt werden.

Die Schwarz-weiß-Fotografien mit den harten Kontrasten zeigen das Leben in einer rohen Form. Doch gelegentliche farbliche Akzente heben die Besonderheiten hervor, die oft unscheinbar hinter der nächsten Straßenecke aufblitzen können. red./eck

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