Singen mit Genuss

Chorgemeinschaft verwöhnt ihre Gäste mit Buffet und Chorgesang

DUDWEILER Lust auf Singen? So fragte der Flyer der Chorgemeinschaft Concordia die Besucher direkt am Eingang zum Saal des Bürgerhauses Dudweiler. Die Concordia und ihr Gastchor Querbeat aus Illingen hatten zum Singen mit Genuss geladen, das in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfand. Den Akteuren sah man jedenfalls den Spaß am Singen an und auch die Zuschauer hatten Lust, sich das vielfältige Programm anzuhören: während in den Pausen und beim Essen überall eifrig geplaudert wurde, konnte man bei den Darbietungen der Chöre gespannte Stille im Zuschauerraum wahrnehmen. Die Chorgemeinschaft Concordia unter der Leitung von Mauro Barbierato erfreute die Zuhörer mit einem Ausschnitt aus ihrem Repertoire, angefangen mit „Come again“ von John Dowland aus dem Jahr 1597 bis hin zum immer wieder gern gehörten Schlager „Rote Lippen soll man küssen“. Großen Anklang beim Publikum fand einmal mehr Leonard Cohens „Hallelujah“.

Querbeat (Leitung Daniel Franke) zeigte Ausschnitte aus dem diesjährigen Konzertprogramm „Reise(s)pass mit Querbeat, eine musikalische Weltreise“. Die Zuhörer wurden unter anderem nach Mexico (Original: Les Humphries Singers) oder nach Africa (Toto) entführt und die Chorfassung von Michael Jacksons Earth Song verbreitete eine nachdenkliche, berührende Atmosphäre. Das Publikum machte die Weltreise in bester Laune mit und zeigte das auch durch Mitsingen und -klatschen.

In den Gesangspausen freuten sich alle Anwesenden über das leckere Kalt-Warme-Buffet und noch ein bisschen mehr über die reichhaltige Auswahl an selbstgebackenem Kuchen, der sowohl geschmacklich als auch optisch vielfach gelobt wurde. Am Ende wurde es dann richtig eng auf der Bühne, als beide Chöre samt Instrumentalisten gemeinsam auftraten und mit „Lollipop“ noch einmal Ihre Lust am Singen deutlich machten.

Die Besucher hatten jedenfalls den gewollt lockeren Charakter der Veranstaltung verinnerlicht und fühlten sich sichtlich wohl, so waren es nur sehr wenige, die nach dem offiziellen Programmende direkt nach Hause aufbrachen.

Die Meisten blieben – so wie die Akteure beider Chöre – noch eine Zeitlang da und ­ließen den Abend bei einem kühlen Getränk gemütlich ausklingen. red./jb

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