Seniorensicherheitsberater

Wer möchte die Arbeit unterstützen?

FRIEDRICHSTHAL Der Bevölkerungsanteil der über 60-Jährigen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Dabei ist festzustellen, dass Senioren immer mobiler und aktiver werden und intensiver am öffentlichen Leben teilnehmen. Trotzdem sind sie häufig von großer Kriminalitätsfurcht und einem verstärkten Sicherheitsbedürfnis geprägt.

Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen für Senioren sollten den speziellen Belangen älteren Menschen angepasst sein. Um dem Bedürfnis nach mehr Sicherheit Rechnung zu tragen, haben sich in Friedrichsthal und anderen saarländischen Kommunen ehrenamtliche Sicherheitsberater für Senioren gefunden, die als nahezu gleichaltrige Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Lebensältere Ansprechpartner haben bei Senioren eine hohe Akzeptanz, da sie über ähnliche Lebenserfahrungen verfügen und „die gleiche Sprache“ sprechen. Sie kennen die spezifischen Probleme der Senioren und geben geeignete Vorbeugungsempfehlungen.

Wer Interesse an dieser Tätigkeit hat und das Team der Friedrichsthaler Seniorensicherheitsberater verstärken möchte, möge sich bitte mit Jochen Uwe Beyer, Tel. (06 81) 73 05 34 oder Rüdiger Pitz, Tel. (0 68 97) 8 62 75 in Verbindung setzen.

Zum Aufgabengebiet der Seniorensicherheitsberater zählt unter anderem die Unterrichtung über Gefahren insbesondere für die älteren Mitbürger durch Trickbetrüger und Einbrecher. Seniorensicherheitsberater können ihr erlerntes Fachwissen zur Prävention sowohl im Bekannten-/Verwandtenkreis, als auch über Seniorengruppen, Vereine oder Organisationen verbreiten.

Die Berater können auch zu Vorträgen eingeladen werden.

Der Einsatz ist selbstverständlich ehrenamtlich und kostenlos. red./jb

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