Sehr rege und flexibel

Hauptversammlung der Feuerwehr Blickweiler mit Ehrungen und Beförderungen

BLICKWEILER In der Hauptversammlung des Löschbezirks (LBZ) Blickweiler der Freiwilligen Feuerwehr konnte LBZ- Führer David Roberge erfreut herausstellen, dass die negative Entwicklung der Wehr-Mitglieder gestoppt werden konnte. „Es gab diesmal keine Abgänge durch Umzug und zwei gut ausgebildete Mitglieder starteten nach Gesprächen von mir wieder neu, da sie mehr Zeit für die Wehr aufbringen können“, führte Roberge aus.

„Auch von der Jugendwehr kommen gut vorbereitete Jugendliche“, gab es Lob für die Führung der Jugendwehr mit Andreas Schäfer und Jan Philipp. Derzeit besteht der LBZ Blickweiler aus 22 Aktiven, zehn in der Jugendwehr sowie acht Kameraden um Harald Hebel in der Alterswehr. I26 Übungen fanden statt, eine gemeinsame Übung mit den LBZ- Kooperationspartnern Blieskastel-Mitte und Webenheim und eine mit dem LBZ Ballweiler, der wie der LBZ Wolfersheim auch weiter solche Übungen wünsche.

„Im Rahmen technischer Dienste leisteten 24 Mann insgesamt 84 Stunden zur Reinigung und Instandhaltung ab, weiterhin hoch sind die Einsatzzahlen. Unser LBZ rückte zu 28 Einsätzen aus, darunter waren acht Brandeinsätze und acht Brandsicherungsdienste, sechs Mal stand Technische Hilfe an. Im reinen Einsatzdienst leisteten die Kameraden insgesamt 238 Stunden mit 138 Kräften ab“, berichtete David Roberge.

Auch im Ort sei der LBZ an vielen Fronten dabei im Dienste der Bevölkerung, die ihrerseits ihre Verbundenheit mit der Wehr bei der Feier der Hexennacht und dem Winterfest unterstrich. Jugendwart Andreas Schäfer darf derzeit auf 13 Mitglieder, darunter drei weibliche, im Alter zwischen acht und 16 Jahren zählen. Bewährt habe sich das neue Paten-System, wodurch Jugendliche bereits ab acht Jahren eintreten können. Bei den 26 Übungen der Jugend lag der Besuch bei 82 Prozent, hinzu kam die Weihnachtsbaum- und Picobello-Sammelaktion, die Schauübung für die Kita-Kinder, das Zeltlager sowie erstmals Übungen gemeinsam mit den Aktiven. „Es wird aber schwieriger, die Jugendlichen zu den Übungen zu transportieren. Da wünsche ich mir für die Zukunft ein gebrauchtes kleines Transportfahrzeug“, so Schäfer.

Lob und Dank für die Blickweiler Kameraden gab es von Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner. „Seit Jahrzehnten ist der LBZ sehr rege und flexibel, dies trotz der weiterhin räumlich ungünstigsten Bedingungen im gesamten Stadtgebiet“, erwähnte Wagner erneut die nicht mehr ordnungsgemäße Unterkunft im Gerätehaus mit seinem desolaten Zustand und den fehlenden Umkleide- und Duschmöglichkeiten. Dass hier etwas passieren muss, davon überzeugte sich auch der neue Bürgermeister Bernd Hertzler, der Abhilfe-Möglichkeiten prüfen will. Für Stadtwehrführer Michael Nehlig könnte das Land sich mehr an Feuerwehr- Kosten beteiligen, etwa zu einer zentralen Beschaffungsstelle.

Marco Nehlig, bei der Stadt Blieskastel mit dem Feuerwehrwesen betraut, teilte mit, dass eine Dienst-Regenbekleidung für die Wehrleute der 14 Löschbezirke in Kostenhöhe von 10000 Euro besorgt werden konnte.

In den aktiven Dienst übernommen wurde Felix Langguth, für 25 Jahre Dienst bei den Aktiven gab es eine Urkunde für Jochen Ropönus und befördert wurden Sascha Matheis zum Löschmeister sowie LBZ-Führer David Roberge zum Oberbrandmeister. red./hh

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