Schwester Genovefa verstorben

HOMBURG Die Homburger Ehrenbürgerin Schwester Genovefa ist am Dienstag, 26. Mai, verstorben. Vor gut drei Jahren wurde die damals 84-jährige Ordensschwester auf einstimmigen Beschluss des Stadtrats zur Ehrenbürgerin der Stadt Homburg ernannt. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen eines Gottesdienstes unter Leitung von Pfarrer Markus Hary gemeinsam mit der Ernennung von Schwestern Wolislava. Damit waren die beiden Ordensschwestern die einzigen Ehrenbürgerinnen der Stadt neben dem früheren Oberbürgermeister Rainer Ulmcke. Mit der Ehrenbürgerschaft geehrt worden war Schwestern Genovefa für ihre besonderen Verdienste um die Stadt Homburg. Über 40 Jahre setzte sich die Ordensschwester vor allem für Kranke und für Kinder ein. Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin war sie viele Jahre als Kindergartenleiterin eingesetzt. Gemeinsam mit Schwester Wolislava wurde sie von den Homburgern als „die guten Seelen der Stadt“ bezeichnet. Im Herbst 2016 waren beide von Homburg aus in ihr Heimatkloster der Mallersdorfer Schwestern nach Bayern zurückgekehrt. Für die Verleihung der Ehrenbürgerschaft waren sie im Mai 2017 für einige Tage wieder nach Homburg gekommen.red./jj

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