Schwester Birgit Stibig wird fehlen

Nach 60 Jahren verlässt sie die Pfarrgemeinde Herz Mariae in St. Ingbert

ST. INGBERT Am vergangenen Samstag wurde Schwester Birgit Stibig aus ihrer Pfarrgemeinde Herz Mariae in St. Ingbert verabschiedet. Nach fast 60 Jahren Wirkens in der Pfarrgemeinde Herz Mariae geht sie zurück ins Mutterhaus nach Speyer.

Zunächst übernahm sie die Leitung des Kindergartens und blieb auch nach ihrer Pensionierung ihrer Gemeinde treu und übernahm zahlreiche Aufgaben. Zunächst gab es im Stadtranderholungsheim Kaffee und Kuchen und um 17 Uhr begann der feierliche Gottesdienst. Pfarrer Daniel Zamilski und Diakon Holger Weberbauer feierten diesen Festgottesdienst. Unter den Messdienern sah man gestandene Männer, ehemalige Kindergartenkinder von Sr. Birgit. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von den Chorlibris, der ehemaligen Jugendschola, den KiTa-Kindern mit ihren Erzieherinnen und dem Frauenkirchenchor. Die Frauentanzgruppe tanzte einen besonderen Tanz und hinterließ „Spuren im Sand“. Eine Laudatio der ganz besonderen Art hielt die stellvertretende Vorsitzende des Gemeindeausschusses Herz Mariae, Waltraud Schwarz im Zwiegespräch mit der „himmlischen Registratur“. Am Ende des so liebevoll gestalteten Gottesdienstes zog die Theatergruppe „Die Musenbolde“ unter der Leitung von Dr. Johannes Becher unter Fanfarenklängen in die Kirche ein. Sie bereiteten Schwester Birgit einen „Thron“ vor dem Altar. Dann schwebte ein Herz von der Empore direkt in Schwester Birgits Schoß, Sinnbild dafür, dass sie das mütterliche Herz von Herz Mariae ist, wie Pfarrer Zamilski schon in seiner Ansprache betont hatte.

Schwester Birgit bedankte sich noch einmal bei allen, die sie in ihrer Zeit des Wirkens in der Pfarrei Herz Mariae begleitet hatten und lud die Gottesdienstbesucher zu einem zünftigen Herbstfest bei Flammkuchen und Kürbissuppe ins Stadtranderholungsheim ein. Doch beim Verlassen der Kirche gab es eine weitere Überraschung für Schwester Birgit: Mit Pauken und Trompeten - so hatte es Waltraud Schwarz ihr immer gesagt - werde sie aus der Gemeinde verabschiedet. Und so war es dann auch, denn das Nachwuchsorchester der Bergkapelle überraschte sie vor der Kirche mit einem Ständchen und der Musikverein Rentrisch spielte dann bei der anschließenden Verabschiedungsfeier zünftig auf. Alle wünschen Schwester Birgit noch viele gesunde, erfüllte und schöne Jahre im Mutterhaus in Speyer. Sie hinterlässt große Spuren in der Gemeinde. wir

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