Schrott für den guten Zweck

Umweltministerium unterstützt Bürgerprojekt in Gresaubach mit

LEBACH Ist in Gresaubach Altmetall und Kabelschrott zu entsorgen, rücken die „Schrottis“ an. So werden die Mitglieder des Bürgerprojektes „Sammelsurium“ von den Dorfbewohnern liebevoll genannt.

„Dieses Projekt zeigt, mit wie viel Kreativität sich die Gresaubacher Bürger für den guten Zweck und die Dorfgemeinschaft einsetzen. Dieser Einfallsreichtum verdient unsere Anerkennung und Unterstützung“, so der für den ländlichen Raum zuständige Minister Reinhold Jost. Bei seinem Besuch vor Ort hatte Jost einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3000 Euro an den Bürgermeister der Stadt Lebach, Klauspeter Brill, überreicht.

Entsorgung von Altmetall auf Abruf

„Sammelsurium“ ist ein Projekt von Bürgern für Bürger. Seit knapp zwei Jahren engagieren sich neun Gresaubacher ehrenamtlich in der Interessengemeinschaft. In ihrer Freizeit entsorgen die Rentner Altmetalle wie Eisen, Kupfer, Zink, Blei, Stahl, Aluminium und Kabelschrott – und das auf Abruf. Nicht mehr benötigte Altwaren werden vor Ort abgeholt und an einen zertifizierten Wertstoffhändler verkauft und später recycelt.

Engagement für die Nachhaltigkeit

Mit dem Erlös der veräußerten Wertstoffe werden Vereine mit sportlichem, sozialem oder kulturellem Engagement sowie Projekte und Aktionen der Gemeinde finanziell unterstützt. „In Zeiten knapper Ressourcen wird auch das interessant, was mancher Müll nennt. Das gilt hier gleich doppelt. Einerseits werden durch das Recycling der Altmetalle wertvolle Rohstoffe in der industriellen Produktion gespart. Ganz nebenbei senkt das CO2-Emissionen und verringert den ökologischen Fußabdruck.

Andererseits werden mit dem Verkauf des Schrotts die knappen Vereinskassen aufgebessert und die Dorfentwicklung gefördert. Mehr Nachhaltigkeit geht nicht“, so Jost.red./vw

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