Schach den drei Königen

Septett des SC Turm Illingen glänzt in Wiesbach

WIESBACH/ILLINGEN „Schach den drei Königen“ heißt es traditionell am ersten Sonntag des Jahres in Wiesbach. Der Schachclub 1928 Eppelborn mit seinem rührigen Vorsitzenden Thomas Klesen richtete dieses Schnellschach-Turnier (Bedenkzeit 15 Minuten) zum 23. Mal in Folge aus.

Dieses erste Schachturnier des Jahres bildete gleichzeitig den Abschluss der Grand-Prix Serie 2018. Zu dieser Serie zählen neun Schnellschach-Turniere.

In der Schlusswertung liegt Mohammad Samir von der SVG Saarbrücken vorn. Aber auch Viktor Siebert und Fritz Henschel vom SC Turm besuchten alle neun Turniere, Grundvoraussetzung für ein gutes Abschneiden. Fritz und Viktor wurden mit hervorragenden Platzierungen und mit wertvollen Preisen belohnt: Unter 149 Grand-Prix-Teilnehmern schaffte es Viktor auf Rang 2, Fritz auf Rang 5.

61 Anhänger des Königlichen Spiels kämpften in der Sporthalle Wiesbach um die Trophäen. Schirmherr der Veranstaltung war Ministerpräsident Tobias Hans. Da dieser einen wichtigen Termin hatte, übermittelte Hans-Peter Knaack, der Leiter des Kompetenzzentrums Sport, die Grußworte des Schirmherrn.

Die präsidiale Schirmherrschaft hat beim Wiesbacher Event Tradition: Schirmherr war lange Jahre der vor Ort wohnende Peter Müller. Als er 2011 Richter am Bundesverfassungsgericht wurde, löste ihn Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer als Schirmherrin ab.

Turnierfavorit war Fide-Meister Mohammad Samir von der SVG Saarbrücken. Er hatte mit 2212 die höchste DWZ. Doch es gab auch einige Jäger: Gleich zehn Spieler hatten eine DWZ über 2000. Am Ende gewann Patric Forthoffer von Gambit Saarbrücken. Nach sieben Runden hatten er und Samir beide sechs Punkte, doch dank der besseren Feinwertung konnte Forthoffer den Siegerpokal in die Höhe stemmen.

Der SC Turm Illingen schickte in Wiesbach sieben Spieler ins Rennen: Viktor Siebert, Fritz Henschel, Andreas Hauer, Patrick Kuhn, Fabian Meiser, Dennis Feidt und dessen Filius Jonas, 14. Jonas freute sich riesig über den Preis als bester Spieler mit einer DWZ unter 1600.

Seine Platzierung kann sich sehen lassen: Platz 17, punktgleich mit Platz 11, den mit ebenfalls 4,5 von 7 möglichen Punkten Vereinskamerad Patrick Kuhn erkämpft hatte.

Die Turm-Spieler hatten sich auf die magische 4,5 eingeschossen, denn zwischen Patrick und Jonas rangierten auf Platz 14 Turm-Oldie Viktor Siebert und auf Platz 16 Andreas Hauer. Viktor, DWZ 1891, ergatterte den Preis der Spieler mit einer DWZ unter 2000.

Fabian Meiser landete mit drei Punkten auf Rang 41, punktgleich direkt hinter ihm Fritz Henschel. Schlusslicht des Illinger Septetts war mit zwei Punkten auf Platz 53 der Turm-Vorsitzende Dennis Feidt. „Dennis wird gewaltig zulegen“, prophezeit Turm-Ehrenvorsitzender Wolfgang Weber. „Schließlich hat er in Sohnemann Jonas den idealen Sparringspartner!“red./eck

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