Saisonziel: Platzierung im 1. Tabellendrittel

Trainingsstart beim Landesligisten Spvgg. Einöd-Ingweiler

EINÖD Nach der Warmlaufphase unter Corona-Bedingungen startete Landesligist Spvgg. Einöd-Ingweiler in die sechswöchige Vorbereitungsphase zur neuen Saison. „Ich freue mich auf die Aufgabe“, so der neue Trainer Lars Knobloch.

Der 44-jährige, der vom FSV Jägersburg gekommen ist, wird in den ersten Einheiten vor allem Wert auf die Steigerung der Ausdauer legen. Nach den ersten Übungsstunden hat er einen guten Eindruck. Es herrsche eine gute Stimmung im Kader und die Jungs seien heiß, dass es wieder losgeht.

Mit dabei die Neulinge Luca Ksciuk, der die Offensivabteilung nach dem Weggang von Torjäger Bennie Bresch (zum Saarlandligisten SV Auersmacher) ebenso verstärken soll wie Jonas Hoffman, Daniel Kettenmann und Leon Knoll, der mehr über die Außenbahnen kommen soll. Im Defensivbereich wird Lukas Drijver für mehr Stabilität sorgen und auch Christian Thielen soll sich auf die Gefahrverhütung konzentrieren.

Als Alternative auf der Torhüterposition wurde Rico Adolf geholt. Aus der A-Jugend rückt Jannik Heiner in den Aktivenbereich nach. Jannik Brünisholz, der die Riege der Neuzugänge komplettiert, muss jedoch wegen eines Handbruchs einige Wochen pausieren. Schmerzlich auch die Verletzung von Leistungsträger Felix Schuler. Er hat sich ohne Fremdeinwirkung im Training einen Achillessehnenriss zugezogen.

Knobloch, von Haus aus Stürmer, will diese Spielweise in die Mannschaft tragen, um dann in der Runde eine gute Klinge schlagen zu können. Er spricht wie das für den sportlichen Bereich zuständige Vorstandsmitglied Karsten Reitnauer von einer Platzierung im ersten Tabellendrittel als Saisonziel. Keinesfalls wolle man ins neutrale Mittelfeld abrutschen. Reitnauer unterstützt auch die Philosophie Knoblochs, auf junge Spieler zu setzen: „Fast alle neuen Spieler sind zwischen 19 und 21 Jahre alt“. Jetzt sei es wichtig, dass die Mannschaft zu einer Einheit zusammenwächst.

Auch für die zweite Mannschaft gebe es neue Perspektiven. Nach dem Abstieg in die Kreisliga wolle man mit Trainer Marko Fremgen wieder zum Spaß am Fußball zurückkehren. „Die Bezirksliga war für unseren Spielerkader eine Nummer zu groß“, so Reitnauer.red./ott

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de