Sabine fegt durch Illingen

Der Sturm war nicht so heftig wie erwartet

ILLINGEN Das Orkantief Sabine hielt ganz Deutschland in Atem. Nach den Prognosen der Meteorologen musste mit Orkanböen bis 120 km/h gerechnet werden. Der Schwerpunkt des Sturms lag in den Morgenstunden zwischen Sonntagabend und Montagmorgen.

Im Saarland kam es jedoch nicht so heftig wie die Prognosen zuvor verkündeten. Zur Vorsicht nahm das Lagezentrum im Illinger Rathaus ab 1.00 Uhr den Dienstbetrieb auf. Unter der Leitung des Beigeordneten Hans Dieter Schwarz und Wehrführer Sascha Cattarius waren hier Mitarbeiter der Gemeinde und der Feuerwehr tätig, um die Einsätze im Gemeindegebiet zu disponieren und koordinieren.

„Ich bin mit der Arbeit im Lagezentrum und der Feuerwehr vor Ort mehr als begeistert. Die Arbeit läuft hier sehr professionell und leistet einen großen Beitrag zur Sicherheit unserer Bürger. Auch unser Baubetriebshof leistet bei so einer speziellen Lage sehr gute Arbeit.“, so der Beigeordneter Schwarz.

In jedem Löschbezirk wurde ein Feuerwehrfahrzeug mit einer Besatzung in Bereitschaft gerufen, um schnell eingreifen zu können. Weil das Einsatzaufkommen geringer ausfiel als erwartet, wurde die Bereitschaft des Lagezentrums im Rathaus gegen 4 Uhr aufgelöst und die Löschbezirke wurden wieder über die Integrierte Leitstelle zu den weiteren Einsätzen alarmiert.

Bis in den Vormittag verzeichnete die Feuerwehr Illingen insgesamt 15 Einsatzszenarien. Darunter umgestürzte Bäume, überflutete Straßen, lose Straßenverkehrszeichen, herumfliegende Teile, lose Dachziegeln und eine abgerissene Stromleitung auf der Fahrbahn. Insgesamt waren über 80 Einsatzkräfte vor Ort und im Lagezentrum im Einsatz.red./eck

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