Saarländischer Mundartpreis ausgeschrieben

„Dabber“ heißt das Thema in diesem Jahr – Mitmachen bis zum 20. September

SAARBRÜCKEN „Dabber“ heißt das Thema, das dieses Jahr im Mittelpunkt des 7. Saarländischen Mundartpreises steht. „Dabber, dapper oder dabba“ bedeutet schnell und ist ein Wort, das in der heutigen Zeit oft benutzt wird. Vieles muss „dabber“ erledigt werden und egal, ob privat oder im Beruf, man rennt durchs Leben.

Andererseits ist Entschleunigen angesagt und das bedeutet, Dinge „weniger dabber“ zu erledigen, auch das kann ein Aspekt zum Thema sein.

Die Beiträge können in Mosel- oder Rheinfränkisch eingereicht werden als Kurztext, Prosa oder Lyrik. Zu gewinnen gibt es Geldpreise und Werke, gestaltet von saarländischen Künstlern, wie den SR 3-Lautsprecher, die Völklinger Platt oder den Wendalinusstein. Einsendeschluss ist Freitag, der 20. September.

Und so geht‘s: Jeder Teilnehmer kann einen Beitrag mit maximal einer DIN A4-Seite (30 Zeilen zu 60 Anschlägen pro Zeile) als Prosatext oder zwei DIN A4-Seiten mit jeweils 30 Zeilen als Gedicht einsenden. Zusätzlich kann jeder einen Kurztext einreichen.

Bedingung: Der Teilnehmerbeitrag darf bis zur Preisverleihung noch nicht veröffentlicht worden sein. Der anonymisierte Text sollte mit einem Kennwort versehen sein. Das Kennwort schreiben die Teilnehmer auf ein zusätzliches verschlossenes Kuvert, das die persönlichen Daten und die Adresse des Teilnehmers enthält.

Der Saarländische Mundartpreis ist eine Aktion von SR 3 Saarlandwelle, der Stadt Völklingen, dem Landkreis St. Wendel und dem Ministerium für Bildung und Kultur, unterstützt durch die Sparkassen-Finanzgruppe.

Die Preisverleihung findet am Freitag, 22. November, 19 Uhr, im Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks statt. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. red./tt

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