Saarländische Volkskunde

Der 11. Band beschäftigt sich mit der Frauenkultur

GERSHEIM Als Betreiber der Museen „Saarländischer Aberglauben“ und „Museum der dörflichen Alltagskultur“ arbeite Gunter Altenkirch seit Jahren an einer Enzyklopädie mit dem Thema „Saarländische Volkskunde“.

Der elfte Band der „Saarländischen Volkskunde“ ist erschienen. Die bisherigen Veröffentlichungen beschäftigen sich mit dem hiesigen Brauchtum, den Sagen und Märchen, dem Volks- und Aberglauben, der Landwirtschaft, der Volksheilkunde und vor allem dem Alltagsleben im Saarraum in den letzten beiden Jahrhunderten. Autor ist der Volkskundler und Museumsbetreiber Gunter Altenkirch aus Rubenheim im Bliesgau.

Der neue Band befasst sich mit der Kultur der Frauen in der Bauernkultur und der Arbeiterkultur, das 19. und frühe 20. Jahrhundert betreffend. In dieser Arbeit, wie auch in den vorangegangenen, kommen überwiegend Zeitzeuginnen und auch Zeitzeugen zu Wort, die über das Alltagsleben der Frauen des Saarraumes berichten. Insgesamt ergibt sich ein sehr objektives Bild des Frauenalltages, besonders auch eine Bewertung der weiblichen Arbeiten, die ersten Gleichberechtigungsbestrebungen, Rechte der Frauen, Beschimpfungen und Spott, Brauchtum und vieles mehr.

Der Band zum Preis von 19 Euro kann bezogen werden im „Museum für dörfliche Alltagskultur“, Erfweilerstraße 3, in Rubenheim, über den Buchhandel oder per E-Mail: gunter.altenkirch@web.de. red./dos

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