Royal Ballet zeigt „Coppélia“

Die Übertragung aus London ist auch in den Kinos in Homburg und Neunkirchen zu sehen

HOMBURG / NEUNKIRCHEN Festliche Stimmung verbreitet das Royal Ballet mit seiner Live-Übertragung des Klassikers „Coppélia“. Das Ballett wurde von der Gründerin des Royal Ballet, Dame Ninette de Valois, choreografiert. Ihre Choreografie ist technisch komplex und verlangt von den Tänzern ein tadelloses Timing.

Charmant und witzig erzählt „Coppélia“ die Geschichte um den Puppenmacher Dr. Coppélius. Dem Kinopublikum wird eine hervorragende Besetzung geboten, in der die erste Solistin des Royal Ballet Marianela Nuñez als die lebhafte Swanilda, erster Solist Vadim Muntagirov als ihr Geliebter Franz und Gary Avis als der Zauberer Dr. Coppélius zu sehen sind.

Die Musik des 1870 uraufgeführten Werks stammt vom französischen Komponisten Léo Delibes.

Dr. Coppélius scheint ein schönes junges Mädchen in seinem Hause zu haben – Coppélia. Als Franz sie auf dem Balkon des Arztes sitzen und lesen sieht, verliebt er sich in sie.

Franz‘ Verlobte Swanilda ist über seine Schwärmereien natürlich sehr verärgert. Sie und ihre Freunde brechen ins Haus ein und entdecken, dass Coppélia eine von mehreren lebensgroßen mechanischen Puppen ist, die vom Arzt hergestellt wurden.

Dr. Coppélius entführt Franz; er plant, ihn zu einem Menschenopfer zu machen und so Coppélia zum Leben zu erwecken. Swanilda schafft es jedoch, Franz zu retten, indem sie den Platz von Coppélia einnimmt und die Puppe so zum Leben erwecken lässt. Coppélius ist derart abgelenkt, dass Swanilda und Franz schließlich fliehen können. Im letzten Akt schließt Dr. Coppélius Frieden mit dem jungen Paar, das sich seinerseits versöhnt und seine Hochzeit feiert.

Die Kinoübertragungen der Royal Opera House bieten dem Publikum den besten Platz im Haus und exklusive Backstage-Aufnahmen und -Interviews. Die Zuschauer sind so nie weit von einer Vorstellung des Royal Opera House entfernt.

Im Saarland ist „Coppélia“ am 2. und 19. Januar im Eden Cinehouse in Homburg und am 16. und 26. Januar im Cinetower in Neunkirchen zu sehen.

red./eck

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