„Rhein in Flammen“

Abschlussfahrt der Vespafreunde Elversberg/Sulzbachtal führte nach Kestert

ELVERSBERG/SULZBACHTAL Zu einem besonderen Erlebnis wurde die diesjährige Abschlussfahrt der Vespafreunde Elversberg/Sulzbachtal. Voller Erwartung brach man mit 15 Motorrollern und zwei Kleinbussen mit dem Reiseziel Kestert am Rhein auf.

Die Abschlussfahrt zum Saisonende stellt stets einen Höhepunkt im Vereinsgeschehen dar und findet nicht nur Anklang bei den Fahrern und ihren Sozia, sondern auch die Mitglieder, die nicht mehr dem Rollerfahren frönen, können in den mitgeführten Kleinbussen mitreisen.

Bei idealen Wetterverhältnissen führte die Fahrt vom Startpunkt Aussichtsturm Elversberg durch die Pfalz über Marpingen, Oberthal nach Birkenfeld. Hier hatte der Vorstand ein reichliches gemeinsames Frühstück vorbestellt. Danach ging es weiter Richtung Mosel über Morbach Bärenbach, Zell nach Cochem, dem Moselverlauf folgend über Buchholz zur Rheinfähre in Boppard, von dort rheinaufwärts bis man das Reiseziel Kestert erreichte. Hier im Hotel Krone, einem gemütlichen Hotel mit guter Verpflegung wurden die Gäste von einer ausgezeichneten Küche verwöhnt. Am nächsten Tag ging es nach Koblenz zur Besichtigung der Festung Ehrenbreitstein mit ihren wunderbaren Ausstellungen und Veranstaltungen.

Die Vespafreunde erlebten hier einmalige Ausblicke auf die Stadt Koblenz mit einer über 2 000 Jahre alten Tradition am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Man genoss die spektakuläre Seilbahnfahrt über den Rhein zur Talstation am Deutschen Eck. Wieder oben, ging es über kurvenreiche Strecken am Rande des Westerwaldes zurück zum Hotel. Nach einem gemeinsamen Abendessen machte man sich auf zum eigentlichen Highlight des Tages oder besser des Abends, zu „Rhein in Flammen“, Nacht der tausend Feuer bei Oberwesel. Hier ist es Tradition, jährlich mit einem gewaltigen, zur Musik synchronen Brillantfeuerwerk die Zuschauer in großes Staunen zu versetzen und für Gänsehaut-Feeling vor einem großen Schiffskorso zu sorgen.

Leider mussten die Vespa­freunde am nächsten Tag die Rückfahrt antreten. Unfallfrei ging es bis Kaub zur Rheinfähre, danach über Bingen, Bad Kreuznach, Altenglan, Schöneberg-Kübelberg und Waldmohr zurück in die Heimat, wo man sich beim letzten Halt verabschiedete, nicht ohne Tourenleiter Jörg Krumm Dank zu sagen für die tolle Reiseplanung und Durchführung, insbesondere auch für die Auswahl einer landschaftlich herausragenden Route. red./jb

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