„Renatz Line“ und „Heefche“

Saarpfalz-Jahrbuch 2020 wird vorgestellt

LIMBACH Geschichten von „Renatz Line“ und der Heimkehr der „Heefches“: Welch geduldiges Engagement es brauchte, bis der Bayerische Kohlhof endlich wieder zu Limbach gehörte, welche jahrelangen Bemühungen notwendig waren, ehe „ess Heefche“ wieder von Neunkirchen abgetrennt und der Gemeinde Kirkel zugeteilt wurde, das ist ein Thema des neuen „Saarpfalz-Jahrbuchs“ für das Jahr 2020. Der Almanach, der seit 2005 alljährlich vom Saarpfalz-Kreis herausgegeben wird, wird am Dienstag, 10. Dezember, in der Limbacher Mühle vorgestellt. Auf Einladung der Buchhandlug Hahn und des Fördervereins der Mühle geben Redaktionsleiter Martin Baus und Autorin Jutta Schwan Einblicke in die Geschichten des neuen Jahrbuchs. Lokale Themen wie die „Tante-Emma-Geschäfte“, die es einst in Limbach gab und an die sich Günter-Otto Baus erinnert, oder die Ursprünge des Zollbahnhofes nach dem Ersten Weltkrieg in Altstadt werden dabei angesprochen. Aber auch der Blick über den „Kirkeler Tellerrand“ hinaus kommt nicht zu kurz - die Geschichte jener Schätze, die mutmaßlich noch im Blieskasteler Schloss versteckt sind, wird ebenso nachgezeichnet wie die früheren Verhältnisse im Industriegebiet Homburg-West. Daneben wartet der Conte-Verlag (St. Ingbert) mit dem prächtigen Band „Bayern an der Blies – 100 Jahre bayerische Saarpfalz“ auf. Das im letzten Frühjahr erschienene Buch, herausgegeben von Martin Baus, Bernhard Becker und Jutta Schwan, geht in Text und vielen Bildern auf jene Epoche ein, in der Limbach und Altstadt zusammen mit der ganzen Region pfälzisch war. Die Buchvorstellung beginnt um 18.30 Uhr in der Limbacher Mühle, Einlass ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. red./jj

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