Reduziertes Betreuungsangebot

Städtische Kitas in Merzig behalten eingeschränkte Öffnungszeiten weiterhin bei

Merzig. Die städtischen Kindertagesstätten in Merzig haben bereits seit November ihre Öffnungszeiten auf acht Stunden am Tag eingeschränkt. Bis Ende Januar soll das so bleiben, heißt es in einer Erklärung der Stadtverwaltung. Der Zeitrahmen der Betreuung werde in den einzelnen Einrichtungen individuell festgelegt.

In der letzten Januarwoche werden Stadtverwaltung und die Leitungen der Betreuungseinrichtungen die Gesamtsituation im Hinblick auf das Infektionsgeschehen, wie auch die Personalsituation in den Kitas neu beurteilen, um die dann möglichen Angebote einschätzen zu können.

Grund für die Reduzierung des Angebotes ist der weiterhin hohe zusätzliche organisatorische und personelle Aufwand des Kita-Betriebs sowie die anhaltend hohen Personalausfälle durch Erkrankungen, Freistellung vulnerabler Mitarbeiter und Quarantäne-Maßnahmen aufgrund eigener Erkrankungen oder Krankheitsfälle der unmittelbaren Kontaktpersonen. Zur Unterstützung des Personals hatte die Kreisstadt Merzig kurzfristig Ergänzungskräfte als Teil- und Vollzeitkräfte eingestellt. Diese konnten die Teams der Einrichtungen in einigen Fällen zwar ein Stück weit entlasten, aber auch hier kam es durch die Aufnahme anderer Tätigkeiten oder Corona-Infektionen im direkten Familienumfeld zu Ausfällen.

Leider ist es der Kreisstadt Merzig trotz intensiver Bemühungen auch weiterhin nicht möglich, das komplette Angebot der Öffnungszeiten in den Betreuungseinrichtungen wieder aufzunehmen. Für viele Familien bedeutet dies weiterhin einen großen, zusätzlichen Betreuungsaufwand.

Die im Dezember beschlossene Reduzierung der Elternbeiträge im Verhältnis der Verkürzung der Öffnungszeiten wird für die Eltern, die Beiträge zahlen müssen, auch für den Monat Januar greifen. Wie sich die Beitragszahlung für den Januar als Ganzes gestaltet wird auch von den Details der gestern vom Land beschlossenen Beitragsübernahme für den verlängerten Lock Down abhängen. Überzahlungen vom November und Dezember werden laut Stadtverwaltung mit den Februar-Beiträgen verrechnet. red./am

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