Raum und Atmosphäre

Als erstes Gebäude der „Neuen Wohnwelt im KanadaPark“ wurde „Haus Kana“ offiziell eröffnet

Zweibrücken. Es ist vollbracht! Als erstes Gebäude der „Neuen Wohnwelt im KanadaPark“ wurde „Haus Kana“ planmäßig offiziell eröffnet, bevor die ersten fünf Bewohner einzogen und die vierte Altenpflegeeinrichtung des DiakonieZentrums Pirmasens ihren Betrieb aufnahm.

In nur gut 13 Monaten Bauzeit entstanden 78 Vollzeit- und zwölf Tages-Pflegeplätze für Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Bis all diese Plätze besetzt sind, wird es wohl noch ein wenig dauern. Zum einen, weil es tatsächlich noch freie Plätze gibt und sich Interessierte noch anmelden können, zum anderen auch, weil der Betrieb schrittweise hochgefahren wird. Carsten Steuer, Vorstand des DiakonieZentrums, lobte die Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern – der Stadt Zweibrücken, der Herzog-Wolfgang-Stiftung sowie der Stiftung Sparkasse –, den Bauverantwortlichen sowie dem Team, das dafür sorgt, dass sich die Bewohner von Anfang an rundum wohl fühlen können. Bei der „Neuen Wohnwelt im KanadaPark“ handle es sich um einen zukunftsweisenden, quartiersorientierten Wohnansatz, bei dem die nachbarschaftliche Gemeinschaft und gemeinsame Aktivitäten und Festivitäten im Mittelpunkt stehen. Zielsetzung sei es, älteren Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen und gleichzeitig eine Vereinsamung im Alter zu verhindern. Dies spiegelt bereits die offene Bauweise und lichtdurchflutete Architektur wider, mit der die Bewohner und Besucher von Haus Kana im großzügigen Foyer empfangen werden.

Vierte Altenpflegeeinrichtung

des DiakonieZentrums Pirmasens

Feierlichkeiten und Konzerte mit bis zu 200 Personen sind dort möglich, denn in direktem Anschluss an den offenen Empfangsbereich und im Zentrum des Hauses liegt das „Herzstück“ von Haus Kana: der zweigeschossige Kapellenraum, der mit dem Empfangs- und Caféteriabereich verbunden werden kann. Darüber hinaus bieten geräumige Gemeinschaftsbereiche, das gemütliche Café Marianne sowie das Wohncafé, das Haus Kana mit dem zukünftigen Gebäude der GeWoBau verbinden wird, Raum und Atmosphäre für ein gemeinschaftliches, lebendiges Miteinander im Alter. Ab Juni sollen elf der insgesamt 24 Wohnungen bezugsfertig sein. „Die Orte der Begegnung sind eine wichtige Basis unseres Konzepts“, erinnert Carsten Steuer. Nach und nach soll eine gute Mischung von jung und alt, Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf entstehen. Auch Pfarrer Norbert Becker findet: „Die Mühe und harte Arbeit haben sich gelohnt!“ Oberbürgermeister Marold Wosnitza zeigte sich „absolut begeistert von dem, was in der kurzen Zeit entstanden ist“. Dekan Peter Butz freute sich als Vorstandsmitglied der Herzog-Wolfgang-Stiftung, dass die anvertrauten Güter in Form von Zinsen für das Gemeinweisen angelegt werden konnten. Wunderbar sei, dass das Quartier als regionales Projekt von Zweibrückern entwickelt worden sei. „Für die Bewohner soll Haus Kana ein Ort des Wohlfühlens und der Geborgenheit werden,“ hat sich Heimleiterin Anja Pfeiffer vorgenommen. Unterstützt wird sie von Pflegedienstleiterin Karin Vonknechten und Silvia Bach, Bereichsleiterin Pflegen und Wohnen. Info: www.haus-kana.de cvw

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