Provinzielles Gallore Festival

Drei Gruppen spielen bei der 5. Auslage

WOLFERSHEIM Nach einer mehrjährigen Pause wird die Reihe der provinziellen Gallore-Festivals fortgesetzt. Die fünfte Ausgabe steigt am Samstag, 21. Dezember, um 19 Uhr im Wolfersheimer Kultursaal in der alten Schule. Der Eintritt kostet 7 Euro.

Auch feiert das Festival seinen zehnten Geburtstag und wird wieder mit selbst gemachter Live-Musik und visueller Kunst ein bisschen Subkultur in die Provinz bringen. Drei Gruppen werden an dem Abend zu hören sein.

Zum einen ist es die Non-Post-Punk-Rockband Zesura aus Saarbrücken. Dabei handelt es sich um ein Quartett, dessen Mitglieder seit Ende 2014 zusammen Musik machen. „Das haben wir auch vorher schon gemacht. Nur woanders. Wir sind aus einer Gegend ganz weit im Westen, die fast schon Frankreich ist. Oder Luxemburg. Wir schleppen die 90er mit uns rum. Und Saarbrücken. Wir sind aber durchaus aufgeschlossen für Neues. Wir mögen es, uns unseren eigenen Mix von Indie-Rock, Post-Rock und Punk-Rock auszudenken und zu spielen. Vielleicht sogar mit ein bisschen Pop-Appeal. Wir mögen Brüche und Breaks, Ecken und Kanten“, sagen die Jungs über sich.

Zum anderen tritt Zoahr aus Zweibrücken auf, die sich dem Heavy Blues, der Psychedelic, dem Spacerock und dem Desert Rock verschrieben hat. Die Gruppe wurde vor zwei Jahren in Pirmasens gegründet und setzt sich aus Musikern der Bands Colaris, Ampersphere und Nekkromaniac zusammen. Kürzlich haben sie ihr erstes Album mit dem Namen „Off Axis“ veröffentlicht.

Jazzpunk ist das Genre, das die Formation Stubbi Oberwasser Trio bedient. Acht Musiker und eine Ananas spielen Songs und Antisongs zwischen Postsatire und Acid-Skiffle. Nachdenklichem wird Selbstironie entgegengesetzt, aus dem 50-jährigen Pop-Archiv wird mit beiden Händen geklaut was das Zeug hält und so zusammengewürfelt, dass trotz des Unterhaltungsauftrages ungefähr das Gegenteil von dem entsteht, was Volksfestbesucher allgemein unter Stimmung verstehen.red./ott

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